13.05.2020

«Seifi-Kurier» überbrückt Wartezeit bis Öffnung

Liefern Seifen frei Haus: Franziska Mayer und Tanja Beti vom Museum Burghalde mit dem «Seifi-Kurier». Foto: Fritz Thut
Umbenennung Die KultKabine Poststrasse wurde für «Saubere Sache» zur Duschkabine. Foto: Fritz Thut

Liefern Seifen frei Haus: Franziska Mayer und Tanja Beti vom Museum Burghalde mit dem «Seifi-Kurier». Foto: Fritz Thut

Liefern Seifen frei Haus: Franziska Mayer und Tanja Beti vom Museum Burghalde mit dem «Seifi-Kurier». Foto: Fritz Thut
Umbenennung Die KultKabine Poststrasse wurde für «Saubere Sache» zur Duschkabine. Foto: Fritz Thut

Umbenennung Die KultKabine Poststrasse wurde für «Saubere Sache» zur Duschkabine. Foto: Fritz Thut

Von: Fritz Thut

Museum Burghalde: Anders als etwa die Schlösser von Museum Aargau hat das Museum Burghalde in Lenzburg noch nicht geöffnet. Am 9. Juni öffnen das Haupthaus und die «Seifi»-Sonderausstellung.

Wir wollten nicht öffnen, nur dass geöffnet ist.» Marc Philipp Seidel, der Leiter des Museums Burghalde, gibt zu, vom Bundesentscheid, die Öffnung der Museen vorzuziehen, überrascht worden zu sein. Vom Hüst und Hott aus «Bern» liess sich Seidel nicht aus der Ruhe bringen. Die «Burghalde» öffnet am 9. Juni, zeitgleich mit der Sonderausstellung «Saubere Sache», deren Start just den ersten Coronaeinschränkungen zum Opfer fiel (Ausgabe vom 19. März).

Zwei Hauptgründe macht der Museumsleiter für die hinausgeschobene Wiederöffnung geltend: «Primär geht es um die Gesundheit der Leute, Angestellte wie Besucher. Und zudem ist es uns ein grosses Anliegen, dem Publikum das volle Ausstellungserlebnis zu gewährleisten.» Überall präsente Desinfektionsmittel, Abstandsmarkierungen, Einbahnregime beim Ausstellungsrundgang sind mögliche Vorkehrungen.

«Wir wollen das Beste aus der Situation machen, doch ich muss schauen, dass ich die Finanzen auch im Griff habe», so Seidel weiter. Wenn etwa mehr Personal gebraucht werde, um die zahlreichen Touchscreens im Ausstellungsbereich laufend zu reinigen, gehe die Rechnung dann plötzlich nicht mehr auf. 

Unerhofft aktuelles Thema

Ab dem 9. Juni kann in der Dependance auf dem Seifiareal «Saubere Sache. Eine Ausstellung über die faszinierende Welt der Seifen» besucht werden. Dieser Querschnitt durch die Geschichte der Hygiene vom Altertum bis in die Zukunft  hat unerwartet an Aktualität gewonnen. 

Um in der Stadt auf «Saubere Sache» aufmerksam zu machen, wurde die KultKabine an der Posstrasse flugs zur virtuellen Duschkabine.

Aus Anlass dieser Ausstellung liessen die Verantwortlichen hochwertige Seifen in drei Duftnoten und den Namen «Lenzburger Rose», «Lenzburger Blau» und «Lenzburger Wald» herstellen. Einzelseifen (zu 16 Franken) oder alle zusammen in einer gediegenen Geschenkbox (zu 60 Franken) kann man sich schon jetzt per «Seifi-Kurier» frei Haus liefern lassen. Bestellungen können über www.seifi.ch oder die E-Mail-Adresse burghalde@lenzburg.ch aufgegeben werden.

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