Stadt Lenzburg
05.02.2020

Malerinnen zu «Lenzburg und anderswo»

<em>Das Wesentliche des Sujets:</em> Bild von Irma Hediger. Foto: zvg
<em>Naturgetreue Wiedergabe:</em> Bild von Trudi Zuber-Gelzer. Foto: zvg

Das Wesentliche des Sujets: Bild von Irma Hediger. Foto: zvg

<em>Das Wesentliche des Sujets:</em> Bild von Irma Hediger. Foto: zvg
<em>Naturgetreue Wiedergabe:</em> Bild von Trudi Zuber-Gelzer. Foto: zvg

Naturgetreue Wiedergabe: Bild von Trudi Zuber-Gelzer. Foto: zvg

Ausstellung Die nächste Ausstellung im Alterszentrum Obere Mühle zeigt Werke der Lenzburger Kunstmalerinnen Irma Hediger und Trudi Zuber-Gelzer.

Unter dem Titel «Lenzburg und anderswo» erhalten die Besucher spannende Einblicke in das vielfältige Schaffen der beiden Künstlerinnen. Am Mittwoch, 12. Februar, findet um 19 Uhr die Vernissage statt.

Kunst und Passion

Schon früh begeisterte sich Irma Hediger für die Kunst, insbesondere zur Malerei fühlte sie sich hingezogen. 1980 intensivierten sich die künstlerischen Impulse und Vorstellungen. Dies war der Beginn ihrer Laufbahn als freischaffende Malerin.

Ein Motiv, eine Begegnung, die berührt, irritiert oder bannt, ist der Ausgangspunkt der prozesshaften Bildentstehung von Irma Hediger. Skizzenhaft nimmt sie erste Eindrücke als Zeichnung oder Aquarell auf. Bildelemente, die sich ihr aufdrängen, sind meist geprägt durch Unerklärliches.

Durch eine äussere oder innere Bewegung in Gang gesetzt, kann das Motiv verwandelt werden. Dabei entstehen Zwischenbereiche, in denen sich Äusseres und Inneres, Reales und Fantastisches, Anschauung und malerische Inspiration verbinden. Das Endprodukt erscheint nicht als erklärter, überschaubarer Vorgang, sondern behauptet sich als Geheimnis.

Irma Hediger versteht es meisterhaft, das Wesentliche, das Wesen ihrer Sujets einzufangen und aufs Papier zu bringen. Ihre Aquarelle und Ölbilder werden oft national und international ausgestellt. Sie lebt und arbeitet mit ihrer Kunst – der Passion für die Malerei – am Sandweg in Lenzburg. In den angrenzenden Schaufenstern gibt es ganzjährig einzigartige Exponate der Künstlerin zu entdecken.

Liebe zur Malerei

Das Lieblingsfach von Trudi Zuber-Gelzer war Zeichnen. Und obschon sie gerne einen gestalterischen Beruf ergriffen hätte, schrieb das Leben einen anderen Weg vor. Die schlummernde Liebe zur Malerei erwachte jedoch wieder. Mit dem Älterwerden ihrer Kinder ergaben sich Freiräume, in denen Trudi Zuber-Gelzer ihre kreative Seite bewusst zu pflegen begann. Sie wandte sich zielstrebig dem Aquarellieren zu. In Kursen bei Kurt Ehrler und Johannes Gutekunst verfeinerte sie ihre Technik und setzte sich mit Fragen der Perspektive und der Schattengebung auseinander.

Man spürt, wie sehr ihr Lenzburg am Herzen liegt. Immer wieder greift sie das Thema auf: Die Stadt im Sommer und im Winter. Fasziniert ist sie vom Brauchtum, besonders vom Jugendfest. Auch Tierbilder von Katzen, Hunden, Schafen und ganz besonders Teddybären malt sie so lebendig, dass man meint, sie spüren zu können.

Die Aquarelle von Trudi Zuber-Gelzer bestechen durch ihre akribische Vollendung und naturgetreue Wiedergabe. Ihre Bilder sind erst fertig, wenn alles genau der Vorlage entspricht. Sie arbeitet mit Vorliebe am hellen Stubentisch, aber auch direkt im Freien. Ihre Arbeiten werden lokal und regional ausgestellt und hängen auch in vielen Stuben in Lenzburg.

Zur Eröffnung spricht Andrea Bühler, Kultursekretärin Lenzburg. Musikalisch wird die Vernissage von Judith Flury (Klavier) und Daniel Schaerer (Cello) umrahmt und kulinarisch mit einem feinen Apéro aus der Küche abgerundet. (nre)

«Lenzburg und anderswo». Ausstellung im Alterszentrum Obere Mühle in Lenzburg. Irma Hediger (Aquarelle, Ölbilder) und Trudi Zuber-Gelzer (Aquarelle). – Vernissage: Mittwoch, 12. Februar, 19 Uhr. – Öffnungszeiten: 13. Februar bis 8. März, täglich von 9 bis 17 Uhr.

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