Stadt Lenzburg
05.02.2020

Autogramme-Schreiben beim bislang grössten Erfolg

<em>Finaleinzug in Frankreich:</em> Der Lenzburger Tennis-Junior Janis Simmen war am Turnier «Les Petits As» in Tarbes erfolgreich. Foto: lespetitsas

Finaleinzug in Frankreich: Der Lenzburger Tennis-Junior Janis Simmen war am Turnier «Les Petits As» in Tarbes erfolgreich. Foto: lespetitsas

Tennis Der Lenzburger Janis Simmen erreichte am prestigeträchtigen Juniorenturnier «Les Petits As» im französischen Tarbes als erster Schweizer seit 18 Jahren das Endspiel. Für den 13-Jährigen war das nicht nur aus sportlicher Sicht eine ganz besondere Erfahrung.

Am Ende hat es nicht ganz zur Krönung gereicht. Aber trotzdem: Janis Simmen darf mehr als stolz sein auf seine Woche in Tarbes. Beim Turnier «Les Petits As», das als inoffizielle U14-Weltmeisterschaft gilt, hat der 13-jährige Lenzburger als erster Schweizer seit 18 Jahren das Finale erreicht. «Das ist sicher der mit Abstand grösste Erfolg meiner Karriere bis jetzt», freute sich Janis Simmen am Tag nach seinem Finalspiel, das er gegen den stark aufspielenden Ukrainer Oleksandr Ponomoar, die Nummer drei Europas in der Altersklasse U14, mit 4:6, 1:6 verloren hat.

Das Turnier in Tarbes ist aber nicht nur was das sportliche Niveau in dieser Alterskategorie angeht kaum zu toppen, sondern auch punkto Organisation lassen sich die Verantwortlichen nicht lumpen. Die Partien wurden in aufwendig produzierten Livestreams mit Kommentatoren direkt übertragen, gespielt wurde auf einem Center Court, der Platz bot für mehr als 1000 Zuschauer und die Finalspiele wurden mit Schieds- und Linienrichtern sowie Ballkids ausgetragen.

«Ich habe vor dem Turnier die Finals des letzten Jahres geschaut und wusste daher, dass das Turnier riesig ist. Aber als ich dann wirklich dort war, wurden meine Erwartungen nochmals übertroffen», so Simmen, der nach seinem Halbfinalsieg zehn Minuten damit beschäftigt war, Autogramme zu schreiben. «Das war schon krass. Es hatte so viele Kinder, die ein Autogramm haben wollten. Und dabei sind wir Spieler ja eigentlich alle selber nur Kids, die einfach relativ gut Tennis spielen können.»

Simmens Bilanz seines Frankreich-Abstechers: «Es war eine grossartige Erfahrung, diesen Final spielen zu können. Ich habe an diesem Turnier gelernt, dass ich immer bis zum Schluss kämpfen muss. Im Vergleich zu Turnieren in der Schweiz wird im Ausland um jeden Punkt gekämpft und die Gegner lassen nie locker. Diese Erfahrung bringt mich sicher weiter.» (fba)

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