Stadt Lenzburg
30.10.2019

Fidan Tafa trifft und trifft – und will nun aufsteigen

<em>«Ich fühle mich wohl in Lenzburg»:</em> FCL-Topskorer Fidan Tafa.Foto: Ruedi Burkart

«Ich fühle mich wohl in Lenzburg»: FCL-Topskorer Fidan Tafa.Foto: Ruedi Burkart

Fussball 13 Partien, 31 Zähler auf dem Konto und auf Rang eins nach der Vorrunde – der FC Lenzburg ist in der 2. Liga im Moment das Mass aller Dinge. Auch dank Topskorer Fidan Tafa.

Ruedi Burkart

Auch für die Bezirkshauptstädter wachsen die Bäume nicht in den Himmel: Am vergangenen Samstag resultierte zum Abschluss der Vorrunde eine bittere 0:2-Heimpleite gegen Rothrist.

Dennoch ist Trainer Emilio Munera zufrieden, wie sich die Dinge auf der Wilmatten entwickeln. «Wir sind vorne dabei, das war das Ziel Anfang Saison. Der Fahrplan stimmt», fasst er den bisherigen Verlauf der Meisterschaft zusammen.

Nicht zu vergessen: Die Lenzburger überwintern im Aargauer Cup und bestreiten im kommenden Frühling den Viertelfinal. Gegen wen, wird in den nächsten Tagen ausgelost.

«Jeder geht für jeden»

Grossen Anteil am bisherigen Erfolg hat unbestrittenermassen Fidan Tafa. Der 30-jährige Goalgetter mit kosovarischen Wurzeln führt mit seinen 15 Meisterschaftstoren die Wertung des besten Liga-Torschützen an.

Seine eigene Leistung stellt er indes nicht gerne in den Vordergrund: «Wir haben in Lenzburg ein funktionierendes Team. Jeder geht für jeden, es hat keine Einzelkämpfer dabei, die nicht ins Gefüge passen.» Mit sich selbst geht der ehemalige Junior des FC Muri hart ins Gericht. Er sagt: «Ich hätte noch ein paar Tore mehr erzielen müssen. Vor allem damals in Sarmenstorf.» Bei der 0:1-Niederlage des FCL hatte Tafa den Ausgleich auf dem Fuss, traf mit seinem Schuss aber nur die Querlatte.

Vor einem Jahr erfreute sich Tafa ebenfalls einer blendenden Form und erlag dem Lockruf des FC Rotkreuz. Im vergangenen Sommer kehrte er auf die Wilmatten zurück. Und jetzt – verlässt er den Verein erneut in der Winterpause? «Ich fühle mich wohl in Lenzburg und werde, Stand heute, mindestens bis im nächsten Sommer bleiben und versuchen, meinen Anteil zum Aufstieg beizutragen.»

Der beruflich als Produktionsfachmann tätige Fidan Tafa wohnt mit seiner Frau und den beiden Töchtern in Muri – dort spielt sein Stammverein bekanntlich in der 2. Liga inter.

Vorbereitungslager in Malaga

Bevor die Saison am 21. März 2020 mit einem Heimspiel gegen Oftringen weitergeht, ist erst mal eine kurze Pause vom Fussball angesagt. Laut Trainer Munera wird der FCL Ende Februar erneut an der AFV-Wintermeisterschaft in Gränichen teilnehmen und den Titel zu verteidigen versuchen. Anfang März gehts nach Malaga in ein Vorbereitungslager.