Stadt Lenzburg
11.09.2019

Erfolgreicher Kampf

<em>Grosse Zufriedenheit über das Erreichte bei der Neophytenbekämpfung im Lenzburger Wald:</em> Forstdienste-Lenzia-Mitarbeiter und Freiwillige, etwa vom Natur- und Vogelschutzverein, während des samstäglichen Aktionstags. Foto: Fritz Thut

Grosse Zufriedenheit über das Erreichte bei der Neophytenbekämpfung im Lenzburger Wald: Forstdienste-Lenzia-Mitarbeiter und Freiwillige, etwa vom Natur- und Vogelschutzverein, während des samstäglichen Aktionstags. Foto: Fritz Thut

Neophyten Die Hälfte des Reviers der Forstdienste Lenzia ist nach sechs Jahren frei vom Drüsigen Springkraut.

Fritz Thut

Im Jahr 2013 hat man bei den Forstdiensten Lenzia den Kampf gegen die invasiven Neophyten aufgenommen. Am letzten Samstag konnten die Verantwortlichen im Umfeld eines weiteren Arbeitstages von Freiwilligen bekannt geben, dass rund 500 Hektaren oder die Hälfte der gesamten Waldfläche praktisch frei sind vom Drüsigen Springkraut.

«Es ist toll, was man hier erreicht hat. Das ist viel mehr, als viele uns zugetraut haben», zog der scheidende Oberförster Frank Haemmerli zufrieden Bilanz. Rund um das Eichenwaldreservat, wo man den koordinierten Kampf vor sechs Jahren aufgenommen hat, und in den Gebieten Lind und Lütisbuch hat man die Neophyten fast gänzlich ausgemerzt.

Dies sei nur möglich gewesen, weil man eine klare Strategie verfolgt habe, so Haemmerli. Projektleiter Markus Dietiker koordinierte die verschiedenen Aktionen und Arbeiten. Programme für Asylbewerber, Einsätze von Schülergruppen und Freiwilligen, vor allem von Mitgliedern des Natur- und Vogelschutzvereins Lenzburg, trugen dazu bei, dass die Hälfte des Lenzia-Forsts nun weitgehend Neophyten-frei ist.

Es geht weiter

Die Teilnehmer am jüngsten Arbeitstag zeigten sich erfreut über den Erfolg: «Es ist vor allem schön zu sehen, dass bei den geräumten Flächen nun wieder vermehrt einheimische Pflanzen wie Schachtelhalme, Farne und Brennnesseln gedeihen.»

Der Kampf wird weitergeführt. «Das Gebiet Berg ist das nächste Zwischenziel», gab Haemmerlis Nachfolger Matthias Ott die Richtung der weiteren Neophytenbekämpfungsaktionen vor. Interessenten für die Mithilfe können sich per Mail bei forstbetrieb@lenzburg.ch melden.