Stadt Lenzburg
15.05.2019

170 Helfer im Einsatz

<em>Seit rund zehn Jahren an der Spitze des OK: </em>Christine Wilhelm und Daniel Taubert sind Co-Präsidenten des Lenzburger Laufes. Foto: zvg

Seit rund zehn Jahren an der Spitze des OK: Christine Wilhelm und Daniel Taubert sind Co-Präsidenten des Lenzburger Laufes. Foto: zvg

Laufsport Am Samstag in einer Woche wird zum Lenzburger Lauf gestartet. Es zeichnet sich ein Teilnehmerrekord ab. Das Organisationskomitee sucht noch Unterstützung.

Christine Wilhelm und Daniel Taubert präsidieren seit zehn Jahren das Organisationskomitee des Lenzburger Laufes. Dieser findet am Samstag, 25. Mai, zum 35. Mal statt.

Zehn Tage vor dem grossen Laufevent haben die beiden alle Hände voll zu tun, damit der Anlass reibungslos über die Bühne geht. Die Vorfreude bei den Organisatoren der grössten Sportveranstaltung in der Agenda der Stadt Lenzburg ist gross. In diesem Jahr vielleicht sogar etwas mehr als sonst. Christine Wilhelm verrät, weshalb. «Aufgrund des Meldestandes zeichnet sich ein Teilnehmerrekord ab. Rund 1400 Anmeldungen sind bisher eingegangen. So viele hatten wir rund anderthalb Wochen vor dem Lauf noch nie.» Erfahrungsgemäss gibt es kurz vor dem Anlass nochmals einen Meldeschub. Hinzu kommen jene, die sich am Laufmorgen direkt vor Ort anmelden.

Es kann in verschiedenen Kategorien und unterschiedlichen Laufdistanzen gestartet werden: Neben Rennen für ambitionierte Sportler sind die Schüler der Regionalschule Lenzburg und aus einigen Nachbargemeinden am Start. Ebenso gibt es ein Familienrennen und einen Staffellauf zugunsten einer wohltätigen Organisation.

Zum 13. Mal starten die Waffenläufer in Lenzburg. Dieser Lauf zählt zu den Waffenlauf-Schweizer-Meisterschaften. Details zu den Laufkategorien und Anmeldung auf www.lenzburgerlauf.ch. Der Lenzburger Lauf ist Teil der AZ-Goldläufe und der Döbeli-Seetal-Trophy.

Bewährtes und Neues

Die Aufgabe für das 13-köpfige Organisationskomitee ist anspruchsvoll. Es wird von einer Schar freiwilliger Helfer unterstützt. «Mittlerweile haben wir jeweils rund 170 Leute im Einsatz», sagt Wilhelm. Davon seien viele schon jahrzehntelange treue Stützen der Lenzburger Laufveranstaltung. «Ohne all die ehrenamtlichen Einsätze wäre es undenkbar, den Anlass überhaupt durchzuführen», so Wilhelm. Noch sind einige Posten nicht besetzt, die OK-Präsidenten hoffen, dass sich noch Helfer melden (info@lenzburgerlauf.ch).

Nebst Altbewährtem gibt es in diesem Jahr auch einige Neuerungen. Ein neuer Partner für die Zeitmessung bringt einige Veränderungen beim Anmeldeprozedere mit sich. «Die Anmeldung zum Lauf erfolgt ausschliesslich elektronisch», erklärt OK-Co-Präsidentin Wilhelm. Im Weitern hat der Samariterverein Lenzburg und Umgebung ein neues Sanitätskonzept erstellt, das sich an den grossen Laufveranstaltungen orientiert.

An der diesjährigen Charity-Stafette wird zugunsten des Vereins Rollstuhl-Fahrdienst Region Lenzburg gerannt. In dieser Kategorie hapert es noch etwas mit Teilnehmern. Wilhelm und Taubert geben sich zuversichtlich, dass sich dies noch ändert. «Wir hoffen, dass sich noch einige Dreier-Teams melden, die sich gerne für eine gute Sache einsetzen möchten.» Jede Person rennt einmal um die Schützenmatte herum, das sind rund 900 Meter. (lbl)