Stadt Lenzburg
30.01.2019

Ex-«Heimat» bietet eine neue Heimat

<em>Neue Heimat gefunden:</em> Leiter Frank Haemmerli und Projektleiter Marcel Zurbuchen von den Forstdiensten Lenzia in der Einstellhalle im temporären Werkhof im ehemaligen Zeughausareal. Fotos: Fritz Thut<em>Neue Beschriftung:</em> Zeughaus Lenzburg mit dem Forstdienste-Lenzia-Banner.

Neue Heimat gefunden: Leiter Frank Haemmerli und Projektleiter Marcel Zurbuchen von den Forstdiensten Lenzia in der Einstellhalle im temporären Werkhof im ehemaligen Zeughausareal. Fotos: Fritz Thut

Neue Beschriftung: Zeughaus Lenzburg mit dem Forstdienste-Lenzia-Banner.

Forstdienste Wo vor einem Jahr noch Besucher durch die Stapferhaus-Ausstellung «Heimat» pilgerten, haben sich nun die Mitarbeiter der Forstdienste Lenzia einen temporären Werkhof eingerichtet.

Fritz Thut

Gut 19 Monate, nachdem im Juni 2017 ein Grossbrand den Werkhof nördlich des Bahndamms vollständig zerstört hatte, kann Frank Haemmerli als Leiter der Forstdienste Lenzia aufatmen: «Wir haben hier eine schöne neue Heimat gefunden.»

«Hier» ist das zentrale Gebäude im ehemaligen Zeughaus im Westen der Stadt. Die Betonung des Wortes «Heimat» ist ebenfalls nicht zufällig, denn die Liegenschaft diente in den letzten 17 Jahren der Stiftung Stapferhaus als Projektionsfläche für ihre eindrücklichen und stark beachteten Ausstellungen zu Gesellschaftsthemen. Zuletzt war dies «Heimat. Eine Grenzerfahrung».

Da das Stapferhaus im Neubau beim Bahnhof eine neue Heimat gefunden hat, wurde das Zeughaus für eine temporäre Lösung für den Forstwerkhof frei. Verschiedene bauliche Massnahmen mussten umgesetzt werden, damit die «Lenzia»-Mitarbeiter ihren neuen Stützpunkt in diesen Tagen – nach einem ersten Provisorium an der Säge-strasse – beziehen konnten.

«Bedürfnisse sind alle abgedeckt»

Auf einem Rundgang zeigt Projektleiter Marcel Zurbuchen die verschiedenen Räume. Die Fassade der Stirnseite des Gebäudes ist immer noch mit der nachtblauen Sternenlandschaft des Universums bemalt. Ein Banner «Forstdienste Lenzia» zeugt von den neuen Nutzern.

«Wir haben bereits im Dezember mit dem Umzug begonnen», so Zurbuchen. Nun ist er abgeschlossen und die «Lenzia»-Verantwortlichen sind froh, dass alle Mitarbeiter wieder am gleichen Ort ihre Basis haben: «Dies ist von den Abläufen her optimal», so Zurbuchen.

Der Werkhof darf wegen Auflagen nur das Erdgeschoss benutzen. Für Luxus hat es keinen Platz, lediglich der Aufenthaltsraum und die Garderoben und Duschen sind geheizt. Die Werkstatt, die Schreinerei (wo man einst in einer Stapferhaus-Ausstellung ein Bad in Fünfräpplern nehmen konnte) und die Einstellhalle (die noch ein grösseres Tor bekommt) sind einfach, aber zweckmässig eingerichtet.

«Die Umsetzung ist tipptopp; unsere Bedürfnisse sind alle abgedeckt», freut sich Projektleiter Marcel Zurbuchen. Gemäss dem zuständigen Stadtrat Martin Steinmann soll der Umbau gefeiert werden: «Am 7. März ist offizielle Einweihung.»