Stadt Lenzburg
23.01.2019

Polizei-Schlüssel wandert weiter

<em>Symbolische Übergabe:</em> Beobachtet von Kommandant Ferdi Bürgi und vom Stadtweibel übergibt Martin Steinmann das Ressort Regionalpolizei an Franziska Möhl. Foto: Fritz Thut

Symbolische Übergabe: Beobachtet von Kommandant Ferdi Bürgi und vom Stadtweibel übergibt Martin Steinmann das Ressort Regionalpolizei an Franziska Möhl. Foto: Fritz Thut

Regionalpolizei Am Jahresrapport der Regionalpolizei übergab Stadtrat Martin Steinmann das Ressort seiner Nachfolgerin Franziska Möhl.

Fritz Thut

Zum zweiten Mal in Folge kam es am Jahresrapport der Regionalpolizei (Repol) Lenzburg im Müllerhaus zu einer symbolischen Schlüsselübergabe. Nachdem Stadtrat Martin Steinmann vor Jahresfrist das Ressort Regionalpolizei von Martin Stücheli übernommen hatte, gab er diesmal den Zopfteig-Schlüssel an Vizeammann Franziska Möhl weiter.

Im Rahmen der sanften Umstrukturierung der Aufgaben innerhalb der Stadt-Exekutive zu Beginn des Jahres sind nun sämtliche Sicherheitsbereiche bei Franziska Möhl zusammengefasst. Sie gab ihrer Freude Ausdruck, dass nun neben Feuerwehr und Zivilschutz auch die Polizei in ihrer Verantwortung liegen: «Gleichzeitig habe ich grossen Respekt vor der Aufgabe.»

Gemäss einer Umfrage würden die Polizeikorps in der Schweiz von der Bevölkerung als sehr vertrauenswürdig eingestuft. «Ich hoffe», so Möhl, «dass ihr dieses Vertrauen der Bevölkerung und ebenso das Vertrauen der politischen Behörde spürt».

Keine «gravierenden Ereignisse»

Für die engagierte Arbeit im letzten Jahr dankte Steinmann den Mitgliedern der Regionalpolizei und insbesondere Kommandant Ferdi Bürgi: «Er führt die Regionalpolizei umsichtig, streng, aber fair.» In seinem Rückblick freute sich Bürgi, dass man 2018 «ohne gravierende Ereignisse» durchgekommen sei. Als «bürgernahe Polizei» habe man durch «sichtbare Präsenz in den Quartieren und an Hotspots» viel zur Prävention beigetragen. Der aktuelle Wandel und die Tendenz zur 24-Stunden-Gesellschaft würden jedoch die Arbeit der Polizei nicht einfacher machen: «Die Anforderungen an die Sozialkompetenz werden stets höher.»

Die rund zwei Dutzend Polizisten der Repol Lenzburg sind für die Sicherheit von bald 60000 Einwohner in 22 Gemeinden zuständig. 2018 zeigten sie 20000 Stunden uniformierte Präsenz, bearbeiteten 3200 Aufträge, schrieben 2600 Anzeigen, waren 1000 Stunden für die Verkehrssicherheit im Einsatz, schulten während 935 Stunden 4162 Kinder und kontrollierten 500 Veranstaltungen, davon 13 mit mehr als 5000 Besuchern.