Stadt Lenzburg
16.01.2019

Baueingabe für die Alterswohnungen

<em>Wurde überarbeitet:</em> Alterswohnungen-Neubau der Obere Mühle Alterswohnungen AG. Visualisierung: Stoos Architekten AG

Wurde überarbeitet: Alterswohnungen-Neubau der Obere Mühle Alterswohnungen AG. Visualisierung: Stoos Architekten AG

Obere Mühle Die Vorbereitungen für das Projekt «Oma 2020» biegen auf die Zielgerade ein. Die Baueingabe für 42 Alterswohnungen erfolgte dieser Tage.

Fritz Thut

Nachdem sich im Pflegeheim-Neubau nach dem Bezug 2016 der Normalbetrieb eingependelt hat, geht es mit dem Ersatz der drei südlich gelegenen Alterswohnungspavillons voran. Hier tritt die Aktiengesellschaft Obere Mühle Alterswohnungen AG als Bauherrin auf und folgerichtig heisst das Projekt «Oma 2020».

In einer Analyse kam man zum Schluss, dass die drei aus dem Jahr 1968 stammenden Pavillons «nicht mehr zu renovieren waren», wie sich Fred Zimmerli, der für bauliche Belange zuständige Verwaltungsrat, ausdrückt. Aus einem 2017 ausgeschriebenen Architekturwettbewerb ging das Brugger Büro Stoos Architekten AG als Sieger hervor.

Anpassungen vorgenommen

Das Siegerprojekt wurde im letzten Jahr überarbeitet. «Wir haben verschiedene Punkte angepasst», so Verwaltungsratspräsidentin Heidi Berner. Angepasst wurde unter anderem das exakte Raumprogramm. Neu gibt es auf jeder der vier Etagen neun Zweizimmerwohnungen. Ausser im Erdgeschoss gibt es zwei Einzimmerwohnungen. So entstehen total 42 Wohnungen, die neu jeweils exakt deckungsgleich übereinander angeordnet sind. Dies macht den Bau einfacher – und billiger.

Letzterer Punkt ist nicht ganz unentscheidend, denn für die Verantwortlichen gilt nach wie vor das Ziel, hier Alterswohnungen anzubieten, die selbst Personen sich leisten können, die AHV und Ergänzungsleistungen beziehen. «Die Wirtschaftlichkeit ist ein wichtiger Parameter», hält Heidi Berner eine Prämisse bei den Anpassungen fest.

Ein klitzekleines Detail hat den Planern da in die Hände gespielt: Mittlerweile ist laut Zimmerli die Waschmöglichkeit in jedem Zimmer nicht mehr vorgesehen. Dieses Bedürfnis existiert heute kaum mehr. Überhaupt können die künftigen Bewohner modulweise Dienstleistungen im benachbarten Pflegeheim beziehen.

«Keine Härtefälle»

Der Alterswohnungsbau mit dem fünfeckigen Grundriss und den immer noch grosszügigen Gemeinschaftszonen im Zentrum wird auf dem Areal der bisherigen Pavillons Mühleweg 16 und 18 erstellt. Deren Bewohner und später, bei der Anlage des Parks zwischen Wohnungen und Pflegeheim, auch jene des Pavillons Mühleweg 14 müssen ihre bisherigen Bleiben verlassen.

«Hier gibt es dank der frühzeitigen Information keine Härtefälle», so Verwaltungsratspräsidentin Heidi Berner. Das heisst, dass fast alle Bewohner schon eine interne oder externe Lösung während der Bauzeit gefunden haben.

Das Baugesuch liegt bald auf; im Frühling rechnet man mit der Baubewilligung. 2020 wird gebaut und bereits Mitte 2021 soll der Bezug erfolgen.