Stadt Lenzburg
17.11.2021

Ein neues Outfit für die ConcertBand

Luft, Erde, Feuer und Wasser: Die ConcertBand der Stadtmusik beendete die Konzertreihe und begeisterte die vielen Besucher. Foto: Peter  Winkelmann
Neu in kräftigerem Blau: Stolz präsentierten Julia Mosimann von der Musikkommission und Präsident Daniel Schrenk das neue Kleidungsstück. Foto: Peter Winkelmann

Luft, Erde, Feuer und Wasser: Die ConcertBand der Stadtmusik beendete die Konzertreihe und begeisterte die vielen Besucher. Foto: Peter Winkelmann

Luft, Erde, Feuer und Wasser: Die ConcertBand der Stadtmusik beendete die Konzertreihe und begeisterte die vielen Besucher. Foto: Peter  Winkelmann
Neu in kräftigerem Blau: Stolz präsentierten Julia Mosimann von der Musikkommission und Präsident Daniel Schrenk das neue Kleidungsstück. Foto: Peter Winkelmann

Neu in kräftigerem Blau: Stolz präsentierten Julia Mosimann von der Musikkommission und Präsident Daniel Schrenk das neue Kleidungsstück. Foto: Peter Winkelmann

Musik Die ConcertBand der Stadtmusik Lenzburg musizierte am traditionellen Herbstkonzert nicht nur – nein, die Musikanten sangen, klatschten, zeigten dem Publikum die neue Fahne und wechselten in der Pause sogar Foulards und Krawatten.

Von: Peter Winkelmann

Am letzten Freitag und Samstag durfte die ConcertBand unter der Leitung von Arwed Peemöller endlich die im Frühling 2019 mit dem Thema «Luft» gestartete Konzertreihe der vier Elemente «Luft – Erde – Feuer – Wasser» beenden. Das Herbstkonzert 2019 stand unter dem Thema «Erde» – aber dann sorgte die Pandemie leider für einen längeren Unterbruch.

Nun endlich konnte die Konzertreihe zu Ende gespielt werden. Die Musikkommission entschloss sich, gleich beide Elemente «Feuer und Wasser» zu bearbeiten. Die Zuhörer wurden von den verschiedensten Stücken mit vielen tollen Klangfarben, speziellen Registereinsätzen und skurrilen Tönen bestens unterhalten.

Mal rauschte das «Wasser» fast spürbar durch den Saal, dann wieder leise fliessend, um dann laut tosend einen Wasserfall hinunterzufallen. Dazwischen loderte das «Feuer» immer wieder neu auf.

Fahnenmarsch und Kleiderwechsel

Im ersten Teil trugen die Musikantinnen noch das hellblaue Foulard, ihre männlichen Kollegen die Krawatte im gleichen Farbton.

Eigentlich ganz normal wie seit vielen Jahren. Genau so wie der Auftritt des Fähnrichs mit der Fahne, die jeweils an vielen Anlässen wie Musiktagen oder am Jugendfest vorab geschwenkt wird. Aber weil diese Fahne, im Frühling 1979 eingeweiht, doch schon einige «Sticheleien» in sich hat, soll sie nun durch eine neue abgelöst werden. Mit dem Fahnenmarsch wurde die alte Fahne verabschiedet und die neue kurz vorgestellt, unter dem Hinweis, keine Fotos zu machen, weil die Einweihung doch erst im Frühling 2022 stattfinden wird.

Zum zweiten Teil des musikalisch hervorragenden Abends traten dann alle Musikanten leicht verändert auf die Bühne: Foulards und Krawatten glänzten ganz neu. Anstelle des hellblauen kleidete nun ein in kräftigerem Blau gestreiftes Stück die Musikanten.

Mehrere Zugaben

Aber auch im neuen Outfit spielte die ConcertBand stilsicher und gekonnt vier weitere Stücke zum gewählten Thema «Feuer und Wasser», und die Zuhörer wollten am Schluss mehr. Das rhythmische Klatschen ist bekannt – die Musiker mussten nochmals auf die Bühne.

Und weil man sich endlich wieder mal treffen konnte, alle zusammen sich freuten, gab es noch eine zweite Zugabe. Ganz nach dem Zitat von Konfuzius, das Marcel Strebel, der gekonnt durch den Abend führte, gleich zu Beginn erwähnte: «Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.»