Stadt Lenzburg
11.11.2020

Der ortsbürgerliche Wald wächst

Steht bereit für die Neuaufforstung: Die rekultivierte Fläche der Etappe 1 der Kiesabbaufläche der Lenzburger Ortsbürger. Foto: zvg
Überprüft den eingebauten Oberboden: Kommissionsmitglied Michael Häusermann. Foto: zvg

Steht bereit für die Neuaufforstung: Die rekultivierte Fläche der Etappe 1 der Kiesabbaufläche der Lenzburger Ortsbürger. Foto: zvg

Steht bereit für die Neuaufforstung: Die rekultivierte Fläche der Etappe 1 der Kiesabbaufläche der Lenzburger Ortsbürger. Foto: zvg
Überprüft den eingebauten Oberboden: Kommissionsmitglied Michael Häusermann. Foto: zvg

Überprüft den eingebauten Oberboden: Kommissionsmitglied Michael Häusermann. Foto: zvg

Ortsbürger: Im Jahr 2021 wird mit der Aufforstung der ersten Etappe in der Kiesgrube Lenzhard gestartet.

Im Jahr 2011 wurden die Rodung und der Kiesabbau der ersten Etappe im Waldgebiet Länzert bewilligt. Der Kiesabbau wurde schneller vollzogen als geplant, so dass die Etappen 2 und 3 bereits abgebaut sind. Aktuell ist die Rodung der Etappe 4 abgeschlossen. Der kontrollierte Abbau von etwa 50000 Kubikmeter Kies pro Jahr wird in Angriff genommen.

Durch die zeitliche Nähe von Rodung und Wiederaufforstung wird die wertvolle Walderde direkt auf die Fläche der Etappe 1 umgelagert. Dies ist deutlich weniger aufwändig als eine Zwischenlagerung und hat zudem den grossen Vorteil, dass die wichtigen Mikroorganismen und Pilze in der Erde erhalten bleiben.

Auf dem Feld der Etappe 1 wurden in den letzten Wochen die Aufforstungsvorbereitungsarbeiten vollständig abgeschlossen. Der Untergrund kann nun bis zum Frühjahr 2021 ruhen und sich setzen. Die Fläche von rund 13500 Quadratmeter wird dann durch die Forstdienste Lenzia ökologisch sinnvoll angelegt.

Baumsorten sind bestimmt

So wächst auf dieser Fläche in den nächsten Jahren ein für die Waldwirtschaft optimierter Mischwald. Verschiedene Gewächse werden die Waldfläche bilden. Als so genannte Wertträger sind dies Schwarzerle, Eiche, Linde und andere. Als Füllbestand und Pionierbäume dienen Birke, Hagebuche, Zitterpappel, Weiden und eventuell Kastanie. Waldrandbäume werden Feldahorn, Schneeballblättriger Ahorn, Wildbirne, Speierling und weitere. Als Sträucher vorgesehen sind Schwarzdorn, Heckenrose, Wollbälle, Sanddorn.

Die Mitglieder der ortsbürgerlichen Kommission Kiesabbau und Rekultivierung (KKR) werden in Absprache mit dem Forst im kommenden Winter Nistgelegenheiten für Insekten und Vögel auf dem unbepflanzten Terrain anlegen, so dass sich diese problemlos in den geplanten Neuwuchs einfügen. (gkn)