09.07.2020

Spitex-Region schreibt die Erfolgsgeschichte fort

Erfolgreiche Bilanz: Martin Imhof (Präsident der Spitex Region Lenzburg) und Geschäftsleiter Daniel Lukic.Foto: Fritz Thut

Erfolgreiche Bilanz: Martin Imhof (Präsident der Spitex Region Lenzburg) und Geschäftsleiter Daniel Lukic.Foto: Fritz Thut

Von: Fritz Thut

Spitex: Die Mitgliederversammlung der Spitex Region Lenzburg fand coronabedingt ohne Mitglieder statt. Auf dem Korrespondenzweg konnten sie jedoch von einem weiteren erfolgreichen Jahr Kenntnis nehmen.

Sonst findet die Versammlung der Spitex-Mitglieder in einem geselligen Rahmen statt, doch diesmal beschränkte sich die Zusammenkunft auf ein Trio: Vorstandspräsident Martin Imhof, Geschäftsleiter Daniel Lukic und die neue Aktuarin Susanne Wegmann.

259 der total rund 2200 Mitglieder hatten auf brieflichem Weg ihr Einverständnis zu den Anträgen des Vorstandes kundgetan. Wie bei andern Organisationen, die in Coronazeiten auf eine Korrespondenz-GV hatten umstellen müssen, lag auch hier die Beteiligung höher als bei physischen Versammlungen. 

Wie alle vier Jahre wurde diesmal der Vorstand bestellt: Martin Imhof (Präsident), Fabienne Senn-Kaufmann (Vizepräsidentin), Andreas Schmid (Gemeindevertreter), Anita Berger und Heidi Berner wurden bestätigt. Neu gewählt wurden Martin Dambach (Villmergen/Finanzen) und Susanne Wegmann (Lenzburg/Aktuariat) für die ausscheidenden Urs Schibli und Martina Steiner.

Mehr Leistung für weniger Geld

In den Versammlungsunterlagen und dem informativen «Jahresbericht 2019» konnten die Mitglieder zur Kenntnis nehmen, dass die positiven Entwicklungen im letzten Jahr fortgeführt wurden. Geschäftsleiter Lukic konnte 2019 fast 44000 Dienstleistungsstunden verbuchen, was einer Steigerung von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Umsatz stieg dabei um fast eine halbe Million Franken. Mit einem Kostendeckungsgrad von 70 Prozent sank das Defizit für die zehn Primärgemeinden um 4 auf 39 Franken pro Einwohner. Im kantonalen Vergleich nimmt sich dieser Wert sehr gut aus.

Innovative Angebote als Schlüssel

«Wir fühlen uns von den Gemeinden, mit denen wir einen regelmässigen Dialog führen, sehr gut unterstützt», so Präsident Imhof. Innovative Angebote wie Familienhilfe oder Palliative Spitex, seien der «Weg zu höherer Rentabilität», ergänzt Lukic: «Unser Mix macht aus, dass wir derart gut unterwegs sind.»

Im letzten Jahr wurden gemäss dem Geschäftsleiter 720 Personen mit total 80000 Einsätzen in bis zu 36 verschiedenen Gemeinden versorgt. Die Dienstleistungen erbrachten total 89 Mitarbeitende, deren Pensen in etwa 45 bis 50 Vollstellen entsprechen.