24.06.2020

Grünes Licht für neue Schulraumpläne

In absehbarer Zeit eine neue Festivität in Sicht: Einweihungsfest für die erste Etappe des Mühlemattschulhauses 2013. Foto: André Albrecht

In absehbarer Zeit eine neue Festivität in Sicht: Einweihungsfest für die erste Etappe des Mühlemattschulhauses 2013. Foto: André Albrecht

Von: Alfred Gassmann

Einwohnerrat: Der Einwohnerrat bewilligte zwei Planungskredite für neue Schulräume, die bei der Ausführung zehn Millionen Franken kosten werden. Im Weiteren wurde der Bericht Schulraumplanung 2020 Lenzburg zur Kenntnis genommen. 

Nicht weniger als 25 Seiten umfasst der Bericht Schulraumplanung 2020 Lenzburg, der nicht zu beschliessen war, sondern nur zur Kenntnisnahme vorgelegt wurde. Sowohl Yvonne Bernasconi (SP) wie Michael Häusermann (SVP) und Corinne Horisberger (FDP) fanden lobenswerte Worte für die ausführliche Auslegeordnung. Gewünscht wird, dass die Arbeit in sinnvollen Abständen aktualisiert wird. 

Die Bleiche mit dem Wasserrad soll saniert werden und die Räume sollen für Textiles und Technisches Gestalten und für die Tagesstrukturen dienen. Vor drei Monaten wies der Einwohnerrat eine Kreditvorlage hauchdünn an den Stadtrat zurück. 

Der neue Anlauf für ein Vorprojekt soll sich mit allen offenen Fragen unter dem Beizug von Fachplanern vertieft auseinandersetzen. Der Planungskredit von 248500 Franken passierte einstimmig.

Die Weichen für die Realisierung der zweiten Etappe Schulhaus Mühlematt wurden bereits im Planungsstadium vor zehn Jahren gestellt. Gemäss Franck Robin (SP), dem Sprecher der Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission (GPFK),  ist der Bedarf an Schulraum ausgewiesen. Auch die beiden folgenden Votanten Markus Thöny (SVP) und Heiner Cueni (FDP) erwarten ein Projekt mit einer Aufstockungsmöglichkeit. Dem Planungskredit Vorprojekt für die Erweiterung des Schulhauses Mühlematt von 380000 Franken wurde einhellig zugestimmt. 

Elternbeitragsreglement angepasst

Das vom Stadtrat per 1. August 2018 in Kraft gesetzte Elternbeitragsreglement ist anzupassen. Der Jahresabschluss 2019 hat gezeigt, dass die für die Subventionierung der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung zur Verfügung stehenden Mittel nicht ausgeschöpft wurden. Die Obergrenze beim massgebenden Erwerbseinkommen soll deshalb von 90000 auf 110000 Franken angehoben werden. Um den Kindern einen erleichterten Zugang zu den Spielgruppenangeboten in Lenzburg zu ermöglichen, will der Stadtrat deren Eltern finanziell entgegenkommen, indem ein Teil der Spielgruppenkosten durch die Stadt übernommen wird. Während Ruedi Baumann die ablehnende Haltung der SVP-Fraktion erklärte, unterstrichen Stefanie Häfeli (EVP) und Beatrice Taubert (SP) engagiert die Vorteile der Revision. Mit 28 Ja, 9 Nein und 1 Enthaltung im Rücken kann der Stadtrat die Anpassungen vornehmen.

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