Seetal-Lindenberg
08.01.2020

Spitex Oberes Seetal erhält Bestnoten

<em>Feiern ein erfolgreiches Audit:</em> Spitex-Stützpunktleiterin Jarka Machka und ihre Stellvertreterin Marianne Marti (vorne links und rechts) stossen mit Präsident Patrick Fischer, Rita Meyer und Teammitgliedern an. Foto: zvg

Feiern ein erfolgreiches Audit: Spitex-Stützpunktleiterin Jarka Machka und ihre Stellvertreterin Marianne Marti (vorne links und rechts) stossen mit Präsident Patrick Fischer, Rita Meyer und Teammitgliedern an. Foto: zvg

Fahrwangen Die Spitex Oberes Seetal wurde über Wirkung, Leitung, Qualität und Zielerreichung von den zuständigen kantonalen Behörden überprüft und hat Bestnoten erhalten.

Die Spitex leistet einen grossen Beitrag an die Lebensqualität der Bevölkerung. Sie trägt dazu bei, dass ältere Menschen länger in ihrer gewohnten Umgebung leben können oder dass der Spitalaufenthalt kürzer ausfällt. Denn dass das persönliche Umfeld die schnellere Genesung und Erholung fördert, ist mittlerweile erwiesen. Dazu braucht es eine qualitativ gut aufgestellte Spitex-Organisation, die eine breite Palette an medizinischen und betreuerischen Dienstleistungen anbietet.

Gemäss Artikel 41 der Bundesverfassung ist festgelegt, dass sich Bund und Kantone in Ergänzung zu persönlicher Verantwortung und privater Initiative dafür einsetzen, dass «jede Person die für ihre Gesundheit notwendige Pflege erhält».

Neben Spital und Pflegeheimen ist dies vor allem die ambulante Pflege, die zum grössten Teil von der Spitex getragen wird. Sie setzt sich für die Unterstützung und die Erhaltung der häuslichen Lebensqualität von Menschen jeden Alters bei Krankheit, Behinderung, Altersbeschwerden, Rekonvaleszent, Mutterschaft und Unfall ein.

Gemeinden sichern Minimum

Die Spitex Oberes Seetal umfasst die Gemeinden Sarmenstorf, Fahrwangen, Meisterschwanden und Bettwil mit rund 9000 Einwohnern. Der Verein Spitex Oberes Seetal, der die Institution trägt, hat mit allen Gemeinden Leistungsvereinbarungen abgeschlossen, die festlegen, welche Leistungen erbracht werden sollen.

Dieses ambulante Angebot ist im Pflegegesetz festgeschrieben. Es reicht von allgemeinen Pflegeleistungen wie Wundbehandlungen, Medikamentenverabreichungen, Körperpflege, Betreuungsdiensten aller Art rund um die Uhr bis zur Palliative Care. Dazu kommen Psychiatrie-Spitex, Kinder-Spitex, Haushaltshilfe und ein Mahlzeitendienst.

Ein wichtiger Teil ist die Beratung von Patienten und deren Angehörigen, Koordination mit Hausärzten, Spitälern und Krankenkassen; also ein Service public, der sich am Bedarf orientiert und sowohl Langzeit- als auch Akutsituationen umfasst.

Die Bevölkerung wird immer älter. Das hat zur Folge, dass das Angebot der Spitex immer weiter ausgebaut werden muss, damit die Menschen so lange als möglich in ihrem Lebensumfeld bleiben können. Das ist für alle Beteiligten die kostengünstigere Variante als der Umzug in ein Alters- und Pflegeheim.

Fit in die Zukunft

Die Spitex Oberes Seetal ist für die Zukunft gerüstet. Alle drei Jahre findet ein sogenanntes Audit statt. Das ist ein Controlling, das der Kanton bei allen Spitex-Organisationen im Aargau durchführt. Geprüft wurden die Hauptbereiche Dienstleistungen, «Fachliche Vorgaben für die Pflege» und die «Organisation – Leitbild, Erreichbarkeit, Datenschutz, Rückmeldemanagement und Evaluation».

Die Stützpunktleiterin Jarka Machka, ihre Stellvertreterin Marianne Marti und Rita Meyer, Qualitätsverantwortliche auf strategischer Ebene haben in einem umfangreichen Prozess alle Unterlagen und Vorgaben erarbeitet und mit dem Personal umgesetzt.

Diese wurden von den kantonalen Controllingbeauftragten geprüft und mit Höchstnoten bewertet. Damit kann die Bevölkerung der vier Gemeinden des oberen Seetals zuversichtlich in die Zukunft schauen. (eva)