Seetal-Lindenberg
24.07.2019

Vandalenakte bei Christbaumkultur

<em>Sabotage?</em> Christbaumkulturbesitzer Hubert Keller zeigt Schnitte im Zaun. Foto: Fritz Thut

Sabotage? Christbaumkulturbesitzer Hubert Keller zeigt Schnitte im Zaun. Foto: Fritz Thut

Fahrwangen Der Ärger ist grösser als der rein materielle Schaden und nun ist Hubert Keller der Kragen geplatzt. Seit Jahren stellt der Fahrwanger Christbaumunternehmer immer wieder fest, dass der Schutzzaun rund um eine seiner Kulturen in seiner Wohngemeinde mutwillig beschädigt wird.

Total bewirtschaftet Keller, der pro Jahr über 40000 Weihnachtsbäume, darunter rund die Hälfte selbst gezogene, verkauft, in zehn verschiedenen Gemeinden 22 verschiedene Kulturen. Die Dezentralisierung hilft dabei, mögliche Schäden durch Hagel und Kälte zu minimieren, hat aber den Nachteil von teilweise längeren Anfahrtswegen.

An seinem Wohnort Fahrwangen hat er etwa acht verschiedene Kulturen. Davon macht Keller die Parzelle im Egstell, in einer Waldschneise in der Nähe des Pistolenclubhauses, momentan besonders Sorgen: «Seit einigen Jahren wird der Schutzzaun regelmässig von Vandalen zerschnitten und teilweise zerstört.»

Die Einzäunung aus einem leichten Kunststofffasergeflecht schützt die jungen Kulturen vor Wildverbiss; junge Tannensprossen sind beispielsweise für Rehe eine Delikatesse. Bei einem Augenschein zeigt Hubert Keller die verschiedenen «Tatorte». Mal wurden die Schnüre unten, mal oben durchschnitten, mal ein Pfosten eingedrückt.

Wer hinter den Zerstörungsakten steht, weiss der Fahrwanger Unternehmer nicht. Er hofft, dass er mit dem Aufruf Hinweise auf die oder den Täter erhält. (tf)