Seetal-Lindenberg
03.07.2019

«Hopp Schwiiz» und Aloha from Seetal

<em>Mit Blumenkette und Sonnenbrille:</em> Die Bez 1b machte auf dem Weg nach Hawaii noch rasch in Fahrwangen halt. Fotos: Ruedi Burkart<em>Ins Netz gegangen:</em> Die Meitlisonntag-Vereinigung war am Umzug auf Männerfang.<em>Jugendlicher Fahnenschwinger:</em> Die vierte Klasse von Shkurte Gudaqi schwärmte von den schönsten Orten der Welt.<em>Indianer im Dorf:</em> 1. und 2. EK-Klasse.

Mit Blumenkette und Sonnenbrille: Die Bez 1b machte auf dem Weg nach Hawaii noch rasch in Fahrwangen halt. Fotos: Ruedi Burkart

Ins Netz gegangen: Die Meitlisonntag-Vereinigung war am Umzug auf Männerfang.

Jugendlicher Fahnenschwinger: Die vierte Klasse von Shkurte Gudaqi schwärmte von den schönsten Orten der Welt.

Indianer im Dorf: 1. und 2. EK-Klasse.

Fahrwangen Dieses Jugendfest wird in die Geschichte des Dorfes eingehen. Drei Tage lang zelebrierten 400 Schüler zusammen mit der Bevölkerung einen einmaligen Event. Höhepunkt war der farbenfrohe Umzug unter dem Motto «Rond om d Wält» über den Bärenplatz.

Ruedi Burkart

Jugendliche mit der hawaiianischen Blumenkette «Lei» um den Hals, mit bunten Sonnenbrillen auf der Nase und einem kühlen alkoholfreien Drink in der Hand. Andere verkleidet als Elefanten und Giraffen. Damen in schwarzen Roben, die sich auf die Jagd nach Männern machen, und ein Gemeindeammann mit Sombrero auf dem Kopf – am Schülerumzug des Fahrwanger Jugendfests war vieles möglich.

Die zahlreichen gut gelaunten Schaulustigen an der Strecke rund um den Bärenplatz quittierten die fantasievollen Nummern mit spontanen Beifallsbekundungen. Damit alle immer auf dem Laufenden waren, wer denn nun gerade vorbeizog, orientierte Platzspeaker Gregor Fischer pointiert und mit lockeren Sprüchen.

«Der Umzug war das klare Highlight des Wochenendes, emotional und einzigartig in dieser Konstellation», so Fredi Leimgruber, Präsident des Organisationskomitees. Es wird voraussichtlich das letzte Fahrwanger Jugendfest gewesen sein, an welchem alle Stufen vertreten waren. Spätestens in drei Jahren wird die Bezirksschule geschlossen.

Die Freude des Ammanns

Natürlich beschränkten sich die Festivitäten nicht nur auf den Umzug vom Samstagvormittag. Von Freitag bis Sonntag konnten sich Kinder und Erwachsene unter anderem beim «Spiel ohne Grenzen» vergnügen, sich im Lunapark verweilen und in der Schülerdisco und am Samstagabend beim Konzert der Partyband azTon abtanzen.

Gefreut hat OK-Chef Leimgruber die über Erwarten grosse Beteiligung am «Spiel ohne Grenzen», an welchem 33 Teams teilnahmen. «Da wurden wir überrascht. Es lief bestens, alle waren zufrieden.»

Das war auch Patrick Fischer. «Aus meiner Sicht war es ein wunderbares Jugendfest. Alles hat gestimmt», freute sich der Fahrwanger Gemeindeammann. An alle, die jetzt schon in Vorfreude schwelgen wollen, sei gesagt: In vier Jahren geht das nächste Fahrwanger Jugendfest über die Bühne.