10.09.2020

GP Rüebliland machte Halt in Seon

Etappenort Seon: Start des GP-Rüebliland-Feldes zur Halbetappe am Morgen. Foto: Marco Kohler

Etappenort Seon: Start des GP-Rüebliland-Feldes zur Halbetappe am Morgen. Foto: Marco Kohler

Radsport: Am letzten Samstag machte der Tourtross des Rad-Juniorenetappenrennens GP Rüebliland in Seon Halt, wo durch das Velo + Bike Team Seetal die zwei Etappen organisiert wurden.

Trotz der aktuellen schwierigen Situation mit dem Coronavirus konnte durch das OK des GP Rüebliland ein internationales und sehr starkes Juniorenfahrerfeld gemeldet werden. 

Pünktlich um 9.45 Uhr wurde die Etappe 2.1 gestartet und es folgten spannende drei Runden über total 81 Kilometer. Nach nicht einmal zwei Stunden wurde diese Halbetappe durch den Dänen Tobias Lund Andresen im Sprint gewonnen.

Während der Mittagspause konnten sich die Zuschauer in der Festwirtschaft des Velo+Bike Teams Seetal kulinarisch verwöhnen lassen bei feiner Pasta und einem grossen Kuchenbüffet.

Auf Marc Hirschis Spuren

Am Nachmittag erfolgte ein 8,8 Kilometer langes Einzelzeitfahren über Egliswil, Seengen und wieder zurück nach Seon. Man konnte die Fahrer im Aufstieg von Egliswil nach Seengen beobachten oder in einer der rasanten Abfahrt. 

Der schnellste Fahrer, der Deutsche Marco Brenner, meisterte die Strecke in nur 11 Minuten und 59,77 Sekunden.   Brenner wechselt bereits im nächsten Jahr ins Profiteam von Sunweb, wo ebenfalls Marc Hirschi aktiv ist. Hirschi hatte den GP Rüebliland 2015 vor Gino Mäder gewonnen.  Der Gesamtsieg des GP Rüebliland ging diesmal an den Ukrainer Andrii Ponomar aus dem Team Franco Ballerini. 

Bei den Fahrern sah man eine Zufriedenheit, dass sie endlich wieder Rennen fahren konnten, obwohl die Etappen hart waren. 

Der GP Rüebliland hat nach wie vor einen sehr grossen Stellenwert für die Junioren, damit sie sich präsentieren können für ein zukünftiges World-Tour-Team. (mko)

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