Region
06.11.2019

Kornweg wird sicherer

<em>Gefährliche Querung soll eliminiert werden:</em> Der Kornweg soll neu unter der Dottikerstrasse hindurchführen. Foto: Alfred Gassmann

Gefährliche Querung soll eliminiert werden: Der Kornweg soll neu unter der Dottikerstrasse hindurchführen. Foto: Alfred Gassmann

Othmarsingen Der Gemeinderat legt der Einwohnergemeindeversammlung vom 22. November das Traktandum Personenunterführung Kornweg vor. Der Gemeindeanteil kommt auf knapp 1,25 Millionen Franken zu stehen.

Alfred Gassmann

Othmarsingen will einen gefährlichen Punkt im Strassennetz beseitigen. Die Einmündung des Kornweges in die Dottikerstrasse sei sehr unübersichtlich, weil sie abfallend sei und der Verkehr die Querenden nicht wahrnehmen könne, legt der Gemeinderat in der Einladung zur Gemeindeversammlung dar. Der Kornweg bildet eine wichtige Querverbindung für Fussgänger vom und ins Naherholungsgebiet «Berg-Maiengrün». Um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere auch für die Schüler, zu gewährleisten und zu erhöhen, soll beim Kornweg eine Personenunterführung erstellt werden. Dies hat zur Folge, dass die in diesem Bereich an die Dottikerstrasse angrenzenden Liegenschaften rückwärtig erschlossen werden müssen.

Die Personenunterführung mit einer Breite von 3,5 Meter wird als Betonfertigelement erstellt, dies mit der Absicht, die Bauzeit zu verkürzen und wirtschaftlicher zu bauen. Die rückwärtige Erschliessung dient ausserdem nicht nur der Liegenschaftserschliessung, sondern soll auch landwirtschaftlich genutzt werden. Der Projektverfasser berechnet den gesamten Landverlust auf ungefähr 100 Quadratmeter.

Optimiertes Projekt

Die Personenunterführung Kornweg und die rückwärtige Erschliessung kommen auf total 1,92 Millionen Franken zu stehen. Da die Dottikerstrasse eine Kantonsstrasse ist, trägt Othmarsingen einen Anteil von 44 Prozent oder 845000 Franken. Die Werkleitungen wie Wasser, Abwasser, Strom und Multimedianetz samt den Umlegungen mit Kosten von 398000 Franken sind hingegen vollumfänglich vom jeweiligen Werkeigentümer zu tragen.

Der Gemeindeanteil an den Baukosten und die Bruttokosten für die Werkleitungen betragen 1243000 Franken. Im Interesse der Verkehrssicherheit beantragt der Gemeinderat Zustimmung zum optimierten Projekt.