Region (Lenzburg)
16.06.2021

Schulhaus wird abgebrochen

Veränderungen stehen an: Das alte Schulhaus (links) und die Gemeindeverwaltung lernen dereinst den Abbruchbagger kennen. Foto: Alfred Gassmann

Veränderungen stehen an: Das alte Schulhaus (links) und die Gemeindeverwaltung lernen dereinst den Abbruchbagger kennen. Foto: Alfred Gassmann

Holderbank Der Gemeinderat unterbreitete der Gemeindeversammlung einen Planungskredit von 452000 Franken. Geplant war, die niedergebrannte Mehrzweckhalle zu ersetzen und das alte Schulhaus für die Verwaltung umzubauen. Doch es kam anders.

Von: Alfred Gassmann

Zusatzrunde für den Gemeinderat auf dem Weg zu einer neuen Mehrzweckhalle und zu neuen Räumen für die Gemeindeverwaltung. Traktandiert an der Gemeindeversammlung vom 11. Juni war ein Planungskredit, aufgeteilt in zwei Teilkredite, um die im Dezember 2019 niedergebrannte Mehrzweckhalle wieder aufzubauen und im ausgedienten Schulhaus Räume für die Gemeindeverwaltung herzurichten.

Schon immer war geplant, die Gemeindeverwaltung abzubrechen, da sie den Anforderungen nicht mehr genügt. Kommt hinzu, dass das alte Schulhaus gemäss Paragraph 30 der Bau- und Nutzungsordnung kommunal geschützt ist. Die Planungskosten für den Ersatzbau Mehrzweckhalle sind mit 290000 Franken veranschlagt, diejenigen für den Umbau des alten Schulhauses mit 162000 Franken.

Nochmals über die Bücher

Doch an der Gemeindeversammlung wurde die vom Gemeinderat vorgebrachte Lösung hinterfragt. Insbesondere wurde auf die schlechte Bausubstanz des 153 Jahre alten Schulhauses und auf die hohen Kosten für den Umbau hingewiesen. Die Planungskosten wurden abgelehnt.

Angenommen wurde hingegen nach der sachlichen Diskussion ein Antrag aus der Mitte der Anwesenden, wonach das alte Schulhaus abgebrochen und die Gemeindeverwaltung in den Neubau der Mehrzweckhalle integriert werden soll. Gemeindeammann Herbert Anderegg respektiert den Ausgang der Abstimmung. Ins Gewicht fällt, dass die Zusatzrunde Zeit kostet.