Im Gespräch
09.10.2019

Holzelemente prägen das Ambiente

<em>Freuen sich, den Gästen einen Self-Ordering-Kiosk und Service an den Tisch bieten zu können:</em> Die Betriebsleiterin Svetlana Vasic und Lizenznehmer Fredy Bruder im neu eröffneten McDonald’s in Schafisheim. Fotos: Carolin FreiHolzlamellen, Holzsitzlehnen und Holzdeko: Der neue McDonald’s setzt bewusst auf ein warmes, einladendes Ambiente.

Freuen sich, den Gästen einen Self-Ordering-Kiosk und Service an den Tisch bieten zu können: Die Betriebsleiterin Svetlana Vasic und Lizenznehmer Fredy Bruder im neu eröffneten McDonald’s in Schafisheim. Fotos: Carolin Frei

Holzlamellen, Holzsitzlehnen und Holzdeko: Der neue McDonald’s setzt bewusst auf ein warmes, einladendes Ambiente.

Schafisheim Der 170. McDonald’s hat seine Pforten im Neubau beim Schoren-Kreisel geöffnet. McCafé, McDrive und Service an den Tisch runden das Angebot ab.

carolin frei

Eine Bestellung aufgeben war noch nie so einfach. Am Self-Ordering-Kiosk kann der Gast seine Wünsche eingeben und sich die Bestellung an den Tisch bringen lassen. Dabei muss er lediglich «Service an den Tisch» anwählen und sich einen Steller mit Nummer mit an den Platz nehmen. «Über einen Monitor sehen wir dann, wo sich der Gast hingesetzt hat», sagt Fredy Bruder, der als selbstständiger Lizenznehmer das McDonald’s-Restaurant in Schafisheim betreibt. Für das Tagesgeschäft zeichnen die Betriebsleiterin Svetlana Vasic und ein 30-köpfiges Team verantwortlich. Neu ist, dass jede Bestellung frisch zubereitet wird. Und neu ist zudem, dass der Gast die Burger nach seinen Vorlieben mit Fleisch, Käse oder Speck individualisieren kann.

Holz als Gestaltungskonzept

Der 170. McDonald’s ist gewollt in einem warmen, einladenden Ambiente gehalten. «In London habe ich vor drei Jahren ein McDonald’s-Restaurant mit einem Holzwürfel als Sitzelement gesehen, das mich total angesprochen hat. Mir war es deshalb wichtig, diesen grossen Sitzwürfel, nebst anderen Holzelementen, auch hier ins Gestaltungskonzept einfliessen zu lassen», betont der Gastro-Unternehmer aus Sarmenstorf. Der neue McDonald’s lädt mit 120 Plätzen drinnen und 42 im Aussenbereich zum Verweilen ein. Steckdosen für Handy- und Laptop-Benutzer sind im Restaurant zuhauf vorhanden. Auch ein Spielplatz vor dem Restaurant und ein Partyraum fehlen nicht.

Das Restaurant ist sieben Tage die Woche geöffnet. «Am Freitag und Samstag sogar bis morgens um 2 Uhr», sagt Bruder. Erfahrungsgemäss werde an diesen beiden Tagen der Hauptum-satz zwischen Mitternacht und 2 Uhr morgens gemacht. Wie in jedem Restaurant setzt McDonald’s auf ein umfassendes Abfallkonzept. «Unsere Massnahmen gehen in zwei Richtungen: Zum einen wollen wir die Entstehung von Littering vermeiden. Zum anderen räumen wir auf», sagt Bruder. Deshalb gehen die Mitarbeitenden täglich auf Aufräumtour rund ums Restaurant und sammeln achtlos weggeworfene Abfälle ein, auch Fremdabfall.

Sein Traum hat sich erfüllt

Seit 2009 führt Fredy Bruder bereits das McDonald’s-Restaurant in Kölliken, 2013 kam Aarau dazu. Mit seinem dritten Restaurant in Schafisheim beschäftigt er nun 104 Personen. Es sei schon immer ein Traum von ihm gewesen, einmal selbstständig tätig zu sein. Nach seiner Ausbildung zum Bäcker-Konditor machte ihm eine Mehlstauballergie einen Strich durch die Rechnung, eine eigene Bäckerei mit Café zu führen.

«Dann las ich das Inserat von McDonald’s. Das Unternehmen suchte junge Menschen, die Lust auf einen Stage mit Kaderausbildung hätten. Ich hatte Lust», erinnert sich Bruder. Seine Laufbahn startete daraufhin in Zürich und gipfelte darin, dass er für alle Restaurants im Stadtgebiet als «Consultant» tätig war. 2009 konnte er dann als selbstständiger Lizenznehmer das erste Restaurant übernehmen. «Das prozessorientierte Arbeiten gefällt mir an der Unternehmensphilosophie von McDonald’s.» Und er findet auch das Sporthilfe-Programm von McDonald’s eine gute Sache. Deshalb unterstützt er unter anderem die 19-jährige OL-Läuferin Eline Gemperle aus Boniswil.

28 Apartments für ein Wohnen auf Zeit

Schafisheim Über dem McDonald’s-Restaurant im 1. und 2. Obergeschoss entstehen 28 Business-Apartments. Die ersten Zimmer können ab Ende Oktober gebucht werden. Anstatthotels sind anders als «normale Hotels». Sie bieten ihren Gästen die Möglichkeit, für eine begrenzte Zeit möblierte 1-Zimmer- Apartments zu mieten. Alle Apartments haben eine eigene Kleinküche und Dusche/WC sind im Mietobjekt integriert. Die Superior-Apartments haben zudem einen Balkon. Es gibt jedoch weder eine Lobby noch eine personalintensive Rezeption, was sich in den Preisen widerspiegelt. Die gesamte Administration und Abwicklung erfolgt einzig über das Internet. Die Gäste können ganz einfach buchen und sich selber einchecken. Nach Bezahlung der Rechnung bekommen sie automatisch den erforderlichen Zugangscode, der für die gebuchte Zeit den unbeschränkten Zugang ermöglicht, aufs Handy oder aufs Tablet geschickt. Weitere Infos unter www.anstatthotel.ch.