Im Gespräch
21.08.2019

Die Döbeli-Brüder wollen für Furore sorgen

<em>Im Schlussgang des «Nordwestschweizerischen»: </em> Andreas Döbeli (Sarmenstorf/oben) gegen David Schmid. Foto: Georgios Kefalas/Keystone

Im Schlussgang des «Nordwestschweizerischen»: Andreas Döbeli (Sarmenstorf/oben) gegen David Schmid. Foto: Georgios Kefalas/Keystone

Sarmenstorf Die beiden Sarmenstorfer Brüder Andreas und Lukas Döbeli haben die Qualifikation für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Zug seit geraumer Zeit in der Tasche.

«Es sind zwar Brüder, aber sie sind ganz unterschiedliche Schwingertypen», urteilt Stefan Strebel, der Technische Leiter des Nordwestschweizerischen Schwingerverbands. Mindestens einer der beiden, so Strebel weiter, werde in Zug einen Kranz holen, da sei er sich sicher.

Welcher? Strebel: «Wenn Andreas alles abrufen kann, dann kommt er sehr weit.» So wie jüngst beispielsweise am Nordwestschweizerischen Schwingertag in Wittnau. Dort bettete der 21-Jährige auf dem Weg in den Schlussgang auch «Eidgenosse» Remo Stalder ins Sägemehl und konnte erst im finalen Kampf von David Schmid gestoppt werden. Schliesslich wurde Döbeli im Rang 1b gewertet. Insgesamt holte der ältere der Döbeli-Brüder in seiner Karriere bislang 15 Kränze, fünf davon im laufenden Jahr.

Lukas ist zwei Jahre jünger als sein Bruder und war – wie auch Andreas – vor drei Jahren bereits am «Eidgenössischen» in Estavayer-le-Lac dabei. Dort absolvierte er als gerade mal 16-jähriger Jungspund acht Gänge. «Dass er schon einmal dabei war, ist sicher ein Vorteil für Luki», sagt Strebel, «er weiss, wie der Hase läuft.»

Keine Wunderdinge erwarten

Wunderdinge dürfe man von Lukas Döbeli nicht erwarten. «Aber er kann unbeschwert ins Fest steigen. Und wenn alles ideal läuft, dann ist vieles möglich», sagt Strebel. Bislang sammelte der Zimmermann-Lehrling zehn Kränze. (rubu)