01.10.2020

Hundewetter am Tulpenmarkt auf Schloss Wildegg 

Keine Hektik und sicher genug Tulpenzwiebeln: Der nasskalte Samstag war eigentlich ideal für informative Gespräche an den Ständen. «So wenige Besucher hatten wir schon lange nicht mehr an einem Samstag», erzählte Schlossgärtnerin Tanya van der Laan schmunzelnd, «dafür reichen die Tulpenzwiebeln sicher bis Sonntagabend.» Foto: Peter Winkelmann
«Viel Handarbeit»:  Rund 20 Harasse voll verschiedenster Apfelsorten aus dem eigenen Obstgarten mit rund 35 Bäumen haben Elisabeth und Fritz Zimmermann aus Leutwil aufs Schloss mitgenommen. «Die Mosterei ist halt noch viel Handarbeit, dafür schmeckt der frische Obstsaft umso besser», lachte Fritz Zimmermann. Foto: Peter Winkelmann
Ob wohl Esel auch Trüffel finden würden?  Vincent Aurian und Laureline Siry mit Tochter Juliette wohnen seit April in Staufen. «Ich beschäftige mich nebenbei mit Eseln, und da diese Grautiere ebenfalls eine empfindliche Nase haben, interessiert es mich, ob sie auch Trüffel finden würden», lautete die Frage von Laureline an Pius Bodenmann. Foto: Peter Winkelmann
Auch in einem kleinen Garten findet sich ein Plätzchen für Tulpen:  Regine Muntwyler und Tobias Angehrn aus Herisau (Appenzell Ausserrhoden) waren zum ersten Mal am Tulpenmarkt. «Wir haben einen kleinen Garten, da passen aber schon noch ein paar Tulpen rein. Jetzt vergrössern wir den Garten stetig, und dann kommen wir nächstes Jahr sicher wieder.» Foto: Peter Winkelmann

Keine Hektik und sicher genug Tulpenzwiebeln: Der nasskalte Samstag war eigentlich ideal für informative Gespräche an den Ständen. «So wenige Besucher hatten wir schon lange nicht mehr an einem Samstag», erzählte Schlossgärtnerin Tanya van der Laan schmunzelnd, «dafür reichen die Tulpenzwiebeln sicher bis Sonntagabend.» Foto: Peter Winkelmann

Keine Hektik und sicher genug Tulpenzwiebeln: Der nasskalte Samstag war eigentlich ideal für informative Gespräche an den Ständen. «So wenige Besucher hatten wir schon lange nicht mehr an einem Samstag», erzählte Schlossgärtnerin Tanya van der Laan schmunzelnd, «dafür reichen die Tulpenzwiebeln sicher bis Sonntagabend.» Foto: Peter Winkelmann
«Viel Handarbeit»:  Rund 20 Harasse voll verschiedenster Apfelsorten aus dem eigenen Obstgarten mit rund 35 Bäumen haben Elisabeth und Fritz Zimmermann aus Leutwil aufs Schloss mitgenommen. «Die Mosterei ist halt noch viel Handarbeit, dafür schmeckt der frische Obstsaft umso besser», lachte Fritz Zimmermann. Foto: Peter Winkelmann
Ob wohl Esel auch Trüffel finden würden?  Vincent Aurian und Laureline Siry mit Tochter Juliette wohnen seit April in Staufen. «Ich beschäftige mich nebenbei mit Eseln, und da diese Grautiere ebenfalls eine empfindliche Nase haben, interessiert es mich, ob sie auch Trüffel finden würden», lautete die Frage von Laureline an Pius Bodenmann. Foto: Peter Winkelmann
Auch in einem kleinen Garten findet sich ein Plätzchen für Tulpen:  Regine Muntwyler und Tobias Angehrn aus Herisau (Appenzell Ausserrhoden) waren zum ersten Mal am Tulpenmarkt. «Wir haben einen kleinen Garten, da passen aber schon noch ein paar Tulpen rein. Jetzt vergrössern wir den Garten stetig, und dann kommen wir nächstes Jahr sicher wieder.» Foto: Peter Winkelmann

«Viel Handarbeit»: Rund 20 Harasse voll verschiedenster Apfelsorten aus dem eigenen Obstgarten mit rund 35 Bäumen haben Elisabeth und Fritz Zimmermann aus Leutwil aufs Schloss mitgenommen. «Die Mosterei ist halt noch viel Handarbeit, dafür schmeckt der frische Obstsaft umso besser», lachte Fritz Zimmermann. Foto: Peter Winkelmann

Keine Hektik und sicher genug Tulpenzwiebeln: Der nasskalte Samstag war eigentlich ideal für informative Gespräche an den Ständen. «So wenige Besucher hatten wir schon lange nicht mehr an einem Samstag», erzählte Schlossgärtnerin Tanya van der Laan schmunzelnd, «dafür reichen die Tulpenzwiebeln sicher bis Sonntagabend.» Foto: Peter Winkelmann
«Viel Handarbeit»:  Rund 20 Harasse voll verschiedenster Apfelsorten aus dem eigenen Obstgarten mit rund 35 Bäumen haben Elisabeth und Fritz Zimmermann aus Leutwil aufs Schloss mitgenommen. «Die Mosterei ist halt noch viel Handarbeit, dafür schmeckt der frische Obstsaft umso besser», lachte Fritz Zimmermann. Foto: Peter Winkelmann
Ob wohl Esel auch Trüffel finden würden?  Vincent Aurian und Laureline Siry mit Tochter Juliette wohnen seit April in Staufen. «Ich beschäftige mich nebenbei mit Eseln, und da diese Grautiere ebenfalls eine empfindliche Nase haben, interessiert es mich, ob sie auch Trüffel finden würden», lautete die Frage von Laureline an Pius Bodenmann. Foto: Peter Winkelmann
Auch in einem kleinen Garten findet sich ein Plätzchen für Tulpen:  Regine Muntwyler und Tobias Angehrn aus Herisau (Appenzell Ausserrhoden) waren zum ersten Mal am Tulpenmarkt. «Wir haben einen kleinen Garten, da passen aber schon noch ein paar Tulpen rein. Jetzt vergrössern wir den Garten stetig, und dann kommen wir nächstes Jahr sicher wieder.» Foto: Peter Winkelmann

Ob wohl Esel auch Trüffel finden würden? Vincent Aurian und Laureline Siry mit Tochter Juliette wohnen seit April in Staufen. «Ich beschäftige mich nebenbei mit Eseln, und da diese Grautiere ebenfalls eine empfindliche Nase haben, interessiert es mich, ob sie auch Trüffel finden würden», lautete die Frage von Laureline an Pius Bodenmann. Foto: Peter Winkelmann

Keine Hektik und sicher genug Tulpenzwiebeln: Der nasskalte Samstag war eigentlich ideal für informative Gespräche an den Ständen. «So wenige Besucher hatten wir schon lange nicht mehr an einem Samstag», erzählte Schlossgärtnerin Tanya van der Laan schmunzelnd, «dafür reichen die Tulpenzwiebeln sicher bis Sonntagabend.» Foto: Peter Winkelmann
«Viel Handarbeit»:  Rund 20 Harasse voll verschiedenster Apfelsorten aus dem eigenen Obstgarten mit rund 35 Bäumen haben Elisabeth und Fritz Zimmermann aus Leutwil aufs Schloss mitgenommen. «Die Mosterei ist halt noch viel Handarbeit, dafür schmeckt der frische Obstsaft umso besser», lachte Fritz Zimmermann. Foto: Peter Winkelmann
Ob wohl Esel auch Trüffel finden würden?  Vincent Aurian und Laureline Siry mit Tochter Juliette wohnen seit April in Staufen. «Ich beschäftige mich nebenbei mit Eseln, und da diese Grautiere ebenfalls eine empfindliche Nase haben, interessiert es mich, ob sie auch Trüffel finden würden», lautete die Frage von Laureline an Pius Bodenmann. Foto: Peter Winkelmann
Auch in einem kleinen Garten findet sich ein Plätzchen für Tulpen:  Regine Muntwyler und Tobias Angehrn aus Herisau (Appenzell Ausserrhoden) waren zum ersten Mal am Tulpenmarkt. «Wir haben einen kleinen Garten, da passen aber schon noch ein paar Tulpen rein. Jetzt vergrössern wir den Garten stetig, und dann kommen wir nächstes Jahr sicher wieder.» Foto: Peter Winkelmann

Auch in einem kleinen Garten findet sich ein Plätzchen für Tulpen: Regine Muntwyler und Tobias Angehrn aus Herisau (Appenzell Ausserrhoden) waren zum ersten Mal am Tulpenmarkt. «Wir haben einen kleinen Garten, da passen aber schon noch ein paar Tulpen rein. Jetzt vergrössern wir den Garten stetig, und dann kommen wir nächstes Jahr sicher wieder.» Foto: Peter Winkelmann

Möriken-Wildegg: Der traditionelle Tulpenmarkt auf Schloss Wildegg kämpfte nicht nur mit Corona-Vorgaben, auch das Wetter spielte für einmal nicht mit. Also freuen wir uns auf den nächsten Frühling, wenn all die Tulpenvariationen ihre wahre Pracht zeigen. 

Von: Peter Winkelmann

Es war nasskalt am letzten Samstag, es regnete fast den ganzen Tag, Windböen bliesen durch den Rebberg hinauf in den Schlosshof – eben Hundewetter.

Miss Marple auf Trüffelsuche

Aber für viele Besucher war genau ein Hund der Grund, warum sie aufs Schloss pilgerten. Trüffelschnüffler Pius Bodenmann aus Gampelen im Berner Seeland lud zu Trüffelexpeditionen in den Schlosswald ein. Begleitet wurde er von Miss Marple, der zweieinhalbjährigen Lagottohündin. 

Auf den ersten Blick könnte man Miss Marple für einen gelungenen Pudelmischling halten. Aber Lagottohunde sind wahrscheinlich die ältesten bekannten Wasserhunde, die sich als ambitionierte Trüffelsucher und tolle Begleithunde einen Namen gemacht haben. Und Miss Marple bestätigte diesen Steckbrief: «Bereits mit vier Monaten lernte sie die Trüffelsuche», erzählte Pius Bodenmann unterwegs. «Jetzt findet sie immer wieder Trüffel unter Bäumen.» Die Wandergruppe, Kinder und Erwachsene, interessierten sich für die Arbeit des Hundes, konnten aber auch viel Wissenswertes über Trüffel erfahren. 

Tulpenzwiebeln, frischer Most und Trüffelburger

Auf Schloss Wildegg wurden übers letzte Wochenende nicht nur Tulpenzwiebeln angeboten. Eine Treppe tiefer fand ein Markt mit fair hergestellten Produkten statt. Viel Aufmerksamkeit erhielt der Mostereistand von Elisabeth und Fritz Zimmermann aus Leutwil. Sie verarbeiteten direkt vor Ort frische Äpfel zu feinstem Süssmost.

Auch am Stand von Pius Bodenmann gab es hin und wieder kurze Wartezeiten – mit entsprechendem Abstand notabene –, wenn man sich einen feinen Trüffelburger oder eine Trüffelbratwurst besorgen wollte.

Und dann waren natürlich vor allem die Stände im Innenhof mit den vielen Tulpensorten. Der Besucheraufmarsch war überschaubar. Es herrschte keine Hektik und kein Gedränge. Der Sonntag war wettermässig freundlicher, und so kamen rund doppelt so viele Besucher wie am Samstag. Nach dem letztjährigen Besucherrekord mit rund 5000 Tulpenliebhabern dürfte der diesjährige Markt aber als schwächster in die Annalen eingehen.