02.07.2020

Der spezielle Nervenkitzel kann wieder losgehen

Es geht wieder los: Rätselfreunde treffen sich zum gemeinsamen Knobeln im «Argovia Escape». Foto: Ruedi Burkart
Sie stehen hinter «Argovia Escape»: Mischa Ernst, Roberto Lüthi und Lukas Bregenzer. Foto: zvg

Es geht wieder los: Rätselfreunde treffen sich zum gemeinsamen Knobeln im «Argovia Escape». Foto: Ruedi Burkart

Es geht wieder los: Rätselfreunde treffen sich zum gemeinsamen Knobeln im «Argovia Escape». Foto: Ruedi Burkart
Sie stehen hinter «Argovia Escape»: Mischa Ernst, Roberto Lüthi und Lukas Bregenzer. Foto: zvg

Sie stehen hinter «Argovia Escape»: Mischa Ernst, Roberto Lüthi und Lukas Bregenzer. Foto: zvg

Von: Ruedi Burkart

Lenzburg: Jetzt dürfen sich Mutige wieder für 60 Minuten in Rätselhaft nehmen lassen. Der Escape-Room «Argovia Escape» öffnete nach der zwölfwöchigen coronabedingten Pause seine Türen wieder. Eine lange Phase der Unsicherheit ist damit vorbei.

Im Herbst 2017 wagten die beiden Rätselfreunde Roberto Lüthi und Thomas Vock den grossen Schritt und eröffneten an der Niederlenzerstrasse in Lenzburg ihren eigenen Escape-Room. Das einfache Rezept «Ein Spiel, ein Team, eine Stunde Zeit» war von Beginn weg ein Erfolg. 

«Der Zeitpunkt war damals gerade richtig», blickt Lüthi zurück, «als wir losgelegt haben, gab es in der Schweiz kaum 50 Anbieter. Jetzt sind es rund 140 Spielstandorte mit bis zu zehn Spielen.» Der Lenzburger Escape-Room bietet zwei Spiele an.

Bis im vergangenen Winter liefen die Geschäfte wunschgemäss. «Wir haben uns meiner Meinung nach sehr gut in der immer noch wachsenden Szene positionieren können», sagt Lüthi. Seit letztem Sommer hat er mit den Zentralschweizern Mischa Ernst und Lukas Bregenzer zwei neue Partner an seiner Seite, nachdem Thomas Vock aufgrund von beruflicher Belastung aussteigen musste. Lüthi: «Wir betreiben unseren Escape-Room nur nebenberuflich, da musste Thomas leider wegen seines Berufes seine Konsequenzen ziehen.»

Die Zuversicht nach dem Lockdown

Als Mitte März von einem Tag auf den anderen der Lockdown kam, gingen auch im «Argovia Escape» die Lichter aus. «Glücklicherweise kamen wir reibungslos an den Überbrückungskredit des Bundes und kurz darauf zur Soforthilfe vom Kanton. Nur so konnten wir die laufenden Kosten decken und uns über Wasser halten», blickt Lüthi auf die vergangene Zeit zurück. Zudem hat die Vermieterin der Räumlichkeiten ein gewisses Entgegenkommen in Aussicht gestellt. 

Sorgen um die Zukunft machen sich Lüthi und seine beiden Partner keine: «Wir sind zuversichtlich, dass sich die Wirtschaft wieder erholt und sich die ganze Lage normalisiert. Und es kommen erfreulicherweise immer mehr Leute auf den Geschmack, sich in einen Raum voller Rätsel zu begeben und die grauen Zellen wieder mal richtig herauszufordern.»

Strenges Schutzkonzept

Wie hält man es bei «Argovia Escape» mit dem Coronaschutzkonzept? Laut dem Geschäftsführer ist alles streng reglementiert, der Verband Escape Together hat unter anderem eine Branchenlösung erarbeitet. Lüthi: «Unser Schutzkonzept, das übrigens auf unserer Homepage einsehbar ist, basiert auf dieser Vorlage.» 

Die Spielbetreuer tragen bei der Begrüssung und bei der Verabschiedung, sofern die geforderten zwei Meter Abstand nicht eingehalten werden können, eine Schutzmaske. Den Gästen ist es überlassen, ob sie eine Schutzmaske zum Spielen tragen möchten. Hände desinfizieren sowie die Räumlichkeiten lüften und alle relevanten Gegenstände nach Spielschluss ebenfalls desinfizieren ist selbstverständlich.

Argovia Escape GmbH. Niederlenzerstrasse 29, 5600 Lenzburg. www.argoviaescape.ch.

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