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05.06.2019

Energie-Stau bei Tieren lösen

<em>Djuma fühlt sich wieder pudelwohl:</em> Die Therapie der Tierheilpraktikerin Isabel Steinhauser (vorne) war bisher erfolgreich. Foto: Carolin Frei

Djuma fühlt sich wieder pudelwohl: Die Therapie der Tierheilpraktikerin Isabel Steinhauser (vorne) war bisher erfolgreich. Foto: Carolin Frei

Hunzenschwil Tiertherapeutin Isabel Steinhauser ist seit 20 Jahren mit ihrer mobilen Praxis unterwegs, heute gerade zu Djuma, einem sechsjährigen Rüden.

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Isabel Steinhauser besucht ihre vierbeinigen Kunden normalerweise bei sich zuhause. So auch heute. Sie schaut bei Manuela Roth und dem Rhodesian-Ridgeback-Rüden Djuma in Dürrenäsch vorbei. Er musste sich Wochen zuvor wegen eines Mastzellentumors am Hals einer Operation unterziehen. «Der Tumor war bösartig», sagt seine Besitzerin. Und fügt an: «Ich möchte der Ursache auf den Grund gehen und so mithelfen, dass kein neuer Tumor ausbricht.» Deshalb kontaktierte sie die Tierheilpraktikerin Isabel Steinhauser.

Die Therapeutin ruft Djuma, der friedlich auf seinem Bett liegt. Er steht auf und geht schwanzwedelnd auf sie zu. Die beiden kennen sich gut, Djuma ist seit Wochen Klient von Steinhauser. Sie streicht ihm sanft über den Rücken. Momentan gehts Djuma gut, die Therapie hat Wirkung gezeigt. «Er ist viel vitaler und zeigt neue Lebensfreude», sagt Manuela Roth. Sie ist überzeugt, dass Djuma spürt, wenn es ihr nicht so gut geht. Die Therapie helfe ihm, sich abzugrenzen. «Das ist für seine Gesundheit wichtig», ergänzt Steinhauser.

Körper wird «gescannt»

Isabel Steinhauser hat verschiedene Ausbildungen durchlaufen und bietet klassische Homöopathie, Bachblüten- und Edelsteintherapien, Reiki, Jin Shin Jyutsu, Channeling (Kommunikation zwischen Lichtwesen und Menschen), Tierkommunikation und energetische Fernbehandlungen an. «Wenn ich ein Tier vor mir habe, scanne ich den Körper und das energetische Feld mit all meinen Sinnen», sagt sie.

Bei Fischen und anderen Tieren, die sie nicht berühren kann, arbeitet sie nur über das Energiefeld. Für die Fernbehandlung reicht das Bild des Klienten. «Wenn die Energie nicht fliessen kann, entstehen Blockaden. Mensch und Tier leiden unter diesem Energiestau und es entstehen körperliche Beschwerden als Hinweis, dass etwas nicht in Ordnung ist», betont sie.

Erfolg mit alternativen Methoden

In ihrer langjährigen Tätigkeit hat die Tierheilpraktikerin vielen Tieren helfen können. Unter anderem auch einer ganzen Kuhherde. Alle trächtigen Kühe erlitten einen Abort. Nach ihrer Fernbehandlung konnten die Ursachen geklärt und Massnahmen ergriffen werden, sodass dies nicht mehr vorgekommen ist.

Allerdings komme sie mit ihren Therapien auch an die Grenzen. Ihr eigener Hund leide an Arthrose. Das könne sie nicht heilen, aber seine Schmerzen lindern.«Die Menschen, die meine Dienste in Anspruch nehmen, sind offen für alternative Heilmethoden», sagt Steinhauser. Aber es gebe auch solche, die an der Wirkung zweifeln.

Nicht so Manuela Roth. Nebst Djuma hat sie nun noch einen weiteren Patienten – ihr Pferd Dakar. «Ich bin so froh, dass er die letzte Nacht überlebt hat. Es stand nicht gut um ihn. Mit Isabel werde ich nun versuchen, der Ursache auf den Grund zu gehen.» Sagts und macht sich mit Djuma auf den Weg, um Dakar aus der Klinik abzuholen.