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10.07.2019

Premiere für die Region

<em>Spannender Wettkampf mit Surfskis und Kajaks:</em> Am Abendrennen kämpfen gegen 20 Teilnehmer um einen Podestplatz. Foto: zvg

Spannender Wettkampf mit Surfskis und Kajaks: Am Abendrennen kämpfen gegen 20 Teilnehmer um einen Podestplatz. Foto: zvg

Holderbank/Veltheim Am nächsten Dienstag, 16. Juli, findet ein Trainingsrennen mit Surfskis und Kajaks auf der Aare zwischen dem Aaresteg in Holderbank/Veltheim und dem Axpo-Kraftwerk in Villnachern statt.

carolin frei

Erstmals auf diesem Streckenabschnitt werden gegen 20 Teilnehmer aus der ganzen Schweiz erwartet, die sich mit ihren Surfskis und Kajaks messen werden. Start ist in Villnachern. Von dort paddeln die Teilnehmer nach dem Massenstart fünf Kilometer flussaufwärts bis zum Aare- steg, wo sie wieder wenden. «Dieses Trainingsrennen ist das vierte von fünf Rennen der «Tuesday Night Surfski Race Series 2019», sagt Organisator Manuel Zöllig.

Der erste Wettkampf wurde auf dem Lauerzersee, der zweite auf dem Neuenburger- und der dritte auf dem Greyerzersee ausgetragen. Der Finallauf findet dann auf der Aare bei Bern statt. «Es gibt jeweils einen Tagessieger und am Ende der Serie natürlich auch einen Gesamtsieger», sagt Zöllig. Gewertet wird in der Kategorie Surfski Damen, Surfski Herren und Open Mixed für die Doppel-Surfski, Kajaks, Kanadier und andere mehr. Manuel Zöllig ist in dieser Saison äusserst erfolgreich unterwegs, hat bereits bei den ersten beiden Rennen jeweils den zweiten Rang herausgefahren.

Surfski in Australien und Südafrika schon länger populär

Der 32-Jährige frönt seit zehn Jahren diesem Hobby. Kennengelernt hat er diese Sportart beim Rettungsschwimmen. «Surfski ist eine der Disziplinen, die es zu bestreiten gilt. So bin ich auf den Geschmack gekommen», sagt der Villnacher.

Anders als beim Kajak sitzt man nicht im Boot selber, sondern obenauf. Zudem ist der Surfski länger. Surfskis werden zur Rettung von Surfern und Menschen in Not eingesetzt, denn durch die flache Unterseite und das geringe Gewicht gleitet man schnell und mühelos durch die Wellen. Längst hat dieses Gerät aber einen Platz in der Sportwelt erobert. Vor allem in Australien, Südafrika, Kalifornien oder Neuseeland ist diese Sportart schon länger äusserst populär. In Europa ist die grösste Verbreitung in Grossbritannien und Frankreich zu finden.

Im Rettungsschwimmen ist Zöllig kein Unbekannter, hat er doch zusammen mit seinem Teampartner Pascal Stöckli 2010 in Ägypten und mit Tobias Schnetzler 2012 in Australien den Weltmeistertitel im Rettungsschwimmen geholt. Zusätzlich halten Pascal Stöckli und Manuel Zöllig immer noch den Weltrekord in der Disziplin Linethrow. Wer Zöllig und die anderen Mitstreiter beim «Tuesday Night Surfski Race Series 2019» nicht verpassen möchte, der sollte sich den 16. Juli in der Agenda eintragen.

Dienstag, 16. Juli, 19.30 bis 21 Uhr, Trainingsrennen auf der Aare zwischen Aare-steg Holderbank/Veltheim und dem Axpo- Kraftwerk in Villnachern.