Stadt Lenzburg
09.01.2019

Neue Pfarrerin wird am Sonntag eingesetzt

<em>Will Licht sein für die Nächsten:</em> Pfarrerin Elisabeth Weymann, die sich auf die Einsetzung freut. Foto: Alfred Gassmann

Will Licht sein für die Nächsten: Pfarrerin Elisabeth Weymann, die sich auf die Einsetzung freut. Foto: Alfred Gassmann

Kirche Elisabeth Weymann wird am kommenden Sonntag als neue Pfarrerin der Reformierten Kirchgemeinde Lenzburg-Hendschiken in Pflicht genommen. Damit ist das Pfarrteam mit Susanne Ziegler und Martin Domann komplett.

Alfred Gassmann

Freudentag am Sonntag, 13. Januar, in der Reformierten Kirchgemeinde Lenzburg-Hendschiken. Dekan Martin Kuse, Möriken, wird Elisabeth Weymann in der Stadtkirche feierlich als Pfarrerin einsetzen.

Für die 31-jährige Seelsorgerin bildet Lenzburg die erste Pfarrstelle. Sie wurde 1987 in Freiburg im Breisgau geboren. Aufgewachsen ist Elisabeth Weymann in Genf. Sie studierte von 2012 bis 2015 an der Theologischen Fakultät in Basel. Es folgten Stellen als Praktikantin und bis Ende Juli absolvierte sie ihr Vikariat in der Reformierten Kirchgemeinde Unterentfelden.

Sie bewarb sich im Juni über das Internet für die ausgeschriebene Pfarrstelle, wobei im Anforderungsprofil Mundart als Umgangssprache gefordert war. Sie freute sich sehr, als sie aus mehreren Bewerbern der Kirchenpflege zur Wahl vorgeschlagen wurde. Am 12. August empfing die neue Pfarrerin ihre Ordination. Elisabeth Weymann trat bereits am 1. Oktober ihre Stelle an, und zwar in einem 50-Prozent-Pensum im Rahmen einer Stellvertretung. So konnte sie beginnen, Pfarrerin Susanne Ziegler und Pfarrer Martin Domann zu unterstützen.

Auf die Kraft Christi vertrauen

Derzeit wohnt sie mit ihrem Lebenspartner in Trimbach, doch ihre neue Wohnung ab Frühjahr befindet sich mitten in Hendschiken. Mit Susanne Ziegler und Martin Domann hat Weymann die Arbeitsteilung sorgfältig abgesprochen. Naheliegend ist, dass sie schwergewichtig die seelsorgerischen Aufgaben in Hendschiken wahrnimmt, ferner die Familiengottesdienste, die Arbeit mit Kindern sowie die «Rumpelchischte» und die «Kidstreff».

Die neue Seelsorgerin will die Ökumene pflegen, den Dialog suchen und mit ihrer Tätigkeit sowie ihrem Leben Interesse wecken für Gott. Elisabeth Weymann setzt mit ihrer demütigen Haltung auf den 2. Korintherbrief, Kapitel 12, Vers 9. «Der Herr hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.» «Ich weiss, dass ich nicht alles alleine machen kann. In meiner Schwachheit kann ich auf die Kraft Christi vertrauen und Gott Raum geben», legt Elisabeth Weymann in die Mitte. Beste Voraussetzungen, um die Herzen der Gläubigen zu erreichen.