Stadt Lenzburg
06.06.2018

«Nicht irgendwo rumgurken»

<em>«Auf immer und ewig»:</em> Die Co-Präsidenten des FC Lenzburg, Ueli Bruder und Mike Barth, vor dem Transparent mit dem Vereinsmotto.Foto: Fritz Thut

«Auf immer und ewig»: Die Co-Präsidenten des FC Lenzburg, Ueli Bruder und Mike Barth, vor dem Transparent mit dem Vereinsmotto.Foto: Fritz Thut

Fussball Der FC Lenzburg lud zum zweiten Mal zum Sponsoren-Apéro in den «Ochsen». Das Präsidium will sich damit bei jenen bedanken, die mit ihrer Unterstützung mithelfen, die ambitionierten Ziele zu verfolgen.

Fritz Thut

Beim Fussball-Club Lenzburg will man den Elan aus dem Jubiläumsjahr 2016 ausnützen. Damals feierte man den 100. Geburtstag des Vereins und seither lädt man die Sponsoren jährlich zu einem Apéro, um die Bande zu festigen. Geladen waren Unterstützer, die laut Co-Präsident Ueli Bruder ihre Verbundenheit mit dem Verein in der Regel mit mindestens einem vierstelligen Betrag pro Jahr unter Beweis stellen.

So wurde der Apéro zu einem Netzwerktreffen von sport- oder genauer fussballbegeisterten Gewerblern. Neben Weissem und Häppchen gab es Informationen über den Betrieb des Vereins. In einer ebenso originellen wie launigen Rede blickte Co-Präsident Mike Barth zurück und voraus.

Um den Verein mit seinen 23 Mannschaften (davon 18 Juniorenteams) am Funktionieren zu halten, war im Kalenderjahr 2017 ein Umsatz von rund 400000 Franken nötig. Rund 60 Prozent dieser Summe werden von den Sponsoren bestritten. Entsprechend gross war der «Dank für Goodwill und Unterstützung»: «Ohne euch würden wir irgendwo in der 5. Liga rumgurken.»

Kunstrasen als Wunsch

Beim FC Lenzburg hat man natürlich höhere Ambitionen. Vor allem im Nachwuchsbereich scheinen sich die Anstrengungen der letzten Jahre langsam auszuzahlen. Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, «braucht es einen Kunstrasenplatz, um 365 Tage im Jahr spielen zu können», wie Barth den grössten Wunsch des Vereins formulierte. Dazu braucht es neben Sponsoren noch Unterstützung auf politischer Ebene. Doch auch hier sind die beiden Präsidenten zuversichtlich.