Stadt Lenzburg
09.08.2017

Wissen über Wasser und Wald

Interessantes vermittelt: Patrick Steiger (mit Blatt) orientiert eine Gruppe am «Lenzburger Umgang» über Aspekte der Wasserversorgung. Foto: Fritz ThutZugangswächter: Stadtrat Martin Stücheli vor dem Eingang zum Wasserstollen im Bäreloch.Foto: Fritz Thut

Interessantes vermittelt: Patrick Steiger (mit Blatt) orientiert eine Gruppe am «Lenzburger Umgang» über Aspekte der Wasserversorgung. Foto: Fritz Thut

Zugangswächter: Stadtrat Martin Stücheli vor dem Eingang zum Wasserstollen im Bäreloch.Foto: Fritz Thut

Weit über 100 Personen liessen sich am «Lenzburger Umgang» über «Wald und Wasser im Lenzburger Berg» informieren.

Fritz Thut

Die Freude bei den Verantwortlichen bei der Ortsbürgergemeinde und bei den Forstdiensten Lenzia war gross: «Wir haben nicht mit einem solch überwältigenden Echo gerechnet», sagte der zuständige Stadtrat Martin Stücheli in seiner Begrüssung zum «Lenzburger Umgang».

Mehr als 100 Personen, nicht nur Ortsbürger, wollten sich am Samstagmorgen über «Wald und Wasser im Lenzburger Berg» informieren lassen. Dieses Gebiet hat viel zu bieten und die Umgang-Organisatoren hatten es verstanden, mit dem Zuzug von verschiedenen Referenten auch eingesessenen Lenzburgern etliches Neues über ihren Forst zu vermitteln.

Ein Hauptaugenmerk galt der Rolle, die der «Berg» in der Wasserversorgung der Stadt spielt und früher in einem noch viel grösseren Mass spielte. Patrick Steiger von der SWL Wasser AG erzählte, wie in diesem Gebiet früher quasi im 50 Jahr-Rhythmus neue Quellen erschlossen, erfasst und ihr Wasser mit teilweise hölzernen Leitungen Richtung Stadt und auch Schloss gefördert wurden.

Ein Höhepunkt der Führung war die Möglichkeit, den sonst abgesperrten Wasserstollen zwischen Bäreloch und Ammerswilerstrasse zu begehen. «Das ist nichts für Leute mit Platzangst», warnte Stücheli vor dem Zugang. In kleinen Gruppen wurden die Besucher ins Berginnere gelassen, wo vor allem die frischen Temperaturen für eine willkommene Abkühlung sorgten.

Für weniger Sportliche hatten die Organisatoren eine «Poesiegruppe» gebildet. Johanna Bossert erzählte beim Fünfweiher Geschichten rund um den «Lenzburger Berg». Hier trafen sich am Schluss alle Teilnehmer zum Ausklang mit Wurst, Brot und Nussgipfel. Statt Lenzburger Wasser wurde Lenzburger Wein serviert.