Seetal-Lindenberg
10.01.2018

Mitmenschen zu Mitspielern machen

Seon als Sportlerhochburg: Alle Geehrten auf der Bühne zusammen mit Vizeammann Andrea Hollinger und Gemeindeammann Hans Peter Dössegger. Foto: Alfred Gassmann

Seon als Sportlerhochburg: Alle Geehrten auf der Bühne zusammen mit Vizeammann Andrea Hollinger und Gemeindeammann Hans Peter Dössegger. Foto: Alfred Gassmann

Seon begegnete sich zum Jahresanfang, hörte sich die ersten Worte des neuen Gemeindeammanns Hans Peter Döss- egger an, begrüsste die Neuzuzüger, ehrte 36 Sportlerinnen und Sportler und liess die Gläser klingen.

Alfred Gassmann

«Unser Erfolg hängt zum grössten Teil davon ab, ob es uns gelingt, aus Mitmenschen Mitspieler zu machen.» Gemeindeammann Hans Peter Dössegger will das Zitat der deutschen Waltraud Puzicha zu seinem Leitsatz für die Führung der Gemeinde machen.

Mitmenschen hat es in der grössten Gemeinde des unteren Seetals eine ganze Reihe. Genau 5225, mit dabei viele Neuzuzüger, die der neue Gemeindeammann besonders herzlich willkommen hiess. Mitspieler, die mithelfen das Dorf weiterzuentwickeln, kann Hans Peter Dössegger bestens gebrauchen. Spannende Projekte stehen in der Entwicklungsphase oder vor dem Abschluss. Er meinte die Revision der Ortsplanung und mehrere Strassenbauten. «Darüber hinaus kennen wir über 40 weitere Projekte», blickte Dössegger verschleiert voraus.

Als sehr wichtig wird der Entscheid des Regierungsrates zum Erhalt der Bezirksschule eingestuft. Gemeindeammänner, die jeweils die Gemeinde vorstellen, kommen regelmässig ein wenig ins Schwärmen.

Dössegger pries die hohe Lebensqualität mit den Erholungsräumen und erwähnte stolz die 2300 Arbeitsplätze sowie die Angebote der öffentlichen Verkehrsmittel.

Andrea Hollinger-Fuchs, neu Vizeammann, durfte als gekonnte Moderatorin 36 Sportlerinnen und Sportler ehren, die an nationalen oder internationalen Meisterschaften Podestplätze erringen konnten. Hervorragende Leistungen konnten in vier Disziplinen verzeichnet werden: Orientierungslauf, Radball, Schiessen und Kunstturnen.

Badetuch als Preis für Podestplätze

Vom OLK Argus durften nicht weniger als 32 Vereinsmitglieder auf die Bühne steigen. An der 2.-Liga-Schweizer-Meisterschaft im Radball errangen Thomas Dössegger und Markus Roth den 2. Platz. Marlis von Allmen siegte an der Schweizer Meisterschaft in der Sparte 300 Meter liegend mit dem Standardgewehr. Und Céline Dössegger errang mit dem TV Lenzburg an der Schweizer Meisterschaft den 2. Rang im Kunstturnen.

«Sport ist eine schweisstreibende Angelegenheit», fand Moderatorin Andrea Hollinger. Da kommt als Preis ein Badetuch gerade recht.