Seetal-Lindenberg
14.06.2017

Mehr Komfort für die Busbenützer

Ein tägliches Bild: Gefährliches Wenden der Gelenkbusse auf dem Chäsiplatz in Bettwil. Foto: Alexander Studer

Ein tägliches Bild: Gefährliches Wenden der Gelenkbusse auf dem Chäsiplatz in Bettwil. Foto: Alexander Studer

Alfred Gassmann

Busbenützer werden in Bettwil nicht verwöhnt. Einerseits kann im Dorf nur auf dem Chäsiplatz aus- und eingestiegen werden. Passagiere vom Hinterdorf und vom Brunnäcker-Quartier müssen zur Bushaltestelle lange Wege zurücklegen. Im Weiteren ist am Chäsiplatz für Gelenkbusse zu wenig Platz vorhanden zum Wenden und es kommt zu gefährlichen Verkehrssituationen. Der bestehende Wendeplatz genügt den Anforderungen nicht, ganz zu schweigen davon, dass er nicht behindertengerecht ausgebildet ist.

Doch nun könnte sich die Situation entscheidend ändern. Die Abteilung Tiefbau des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) hat zusammen mit dem Regionalen Busbetrieb Lenzburg (RBL) ein Konzept entwickelt, das die Mängel beseitigt. Von Fahrwangen kommend, soll auf der Kantonsstrasse vor dem Gebäude Brunner Küchen ein Bushalt markiert werden. Dies, um die Passagiere vom Unterdorf aussteigen zu lassen. Die Bushaltestelle Bettwil wird neu und behindertengerecht gestaltet. Sie wird leicht zurückversetzt und mit einem Buswartehäuschen versehen. Der Dorfbrunnen wird in die Gestaltung der Anlage miteinbezogen und ein Baum wird den Dorfplatz auflockern. Damit die Busse nicht mehr auf dem Chäsiplatz wenden müssen, soll bei der Abzweigung Muristrasse/Niesenbergstrasse mit relativ wenig Aufwand und Kosten ein Buswendeplatz geschaffen werden. Weiter kann auf diesem Wendeplatz ausgestiegen werden, was besonders für Kunden aus dem Brunnäcker-Quartier dienlich ist.

RBL-Geschäftsführer René Bossard und der Leiter Betrieb, Markus Ammann, zeigen sich sehr dankbar über das erarbeitete Projekt, das für die Kunden Komfort und Sicherheit bringt. Der Gemeinderat legt der Gemeindeversammlung vom 23. Juni einen Verpflichtungskredit von 220000 Franken als Gemeindeanteil der Gesamtkosten vor. Der frühestmögliche Baustart ist in zwei Jahren denkbar.