Region
16.03.2017

Start der Filmaufnahmen zum Krimi «Antoniusfeuer» in Möriken

Drei Detektivinnen: Celine Huber, Ilayda Muslu und Jeannine Steinacher (v.l.).

Drei Detektivinnen: Celine Huber, Ilayda Muslu und Jeannine Steinacher (v.l.).

Im Rahmen der 725-Jahr-Feier der Gemeinde Möriken-Wildegg dreht der Jugendtreff Choo den historischen Krimi «Antoniusfeuer».

Hanny Dorer (Text und Foto)

Federführend in diesem Filmprojekt sind die für die Jugendarbeit in Möriken-Wildegg zuständigen Tatjana Steinbichl und Markus Furrer. Beide blicken auf langjährige Erfahrungen als Theaterpädagogen zurück und Tatjana Steinbichl hat bereits verschiedene Film- und Theaterprojekte mit Jugendlichen und geistig beeinträchtigten Menschen realisiert.

Das von Tatjana Steinbichl verfasste Drehbuch verbindet den geschichtlichen Hintergrund der Kirche Möriken, die auf eine romanische Kapelle aus dem 11. Jahrhundert zurückgeht, mit dem heutigen Dorfgeschehen. Die ursprüngliche Kapelle wurde dem Schutz Antonius des Grossen anempfohlen und erhielt um 1400 eine erste Glocke, die Antoniusglocke – daher der Name «Antoniusfeuer».

Da es sich um einen Krimi handelt, kommt selbstverständlich ein Mord darin vor. Und der wird ganz zufällig entdeckt, und zwar von drei Mädchen, die sich gerne als Detektivinnen betätigen und dabei schreckliche Dinge entdecken. Mehr sei hier noch nicht verraten. Ausser den drei Detektivinnen Celine Huber, Ilayda Muslu und Jeannine Steinacher spielen nebst zahlreichen Statisten Pfarrer Martin Kuse, Gemeindeschreiber Pascal Chioru und Markus Furrer, mit.

Premiere im November

Der Film «Antoniusfeuer» wird im November im Gemeindesaal Premiere feiern. Dass die ersten Szenen bereits letzten Samstag in der Kirche Möriken aufgenommen wurden, liegt daran, dass die Kirche saniert wird und die Bauarbeiten demnächst beginnen. Der Grossteil der Aufnahmen wird erst in der letzten Sommerferienwoche im August realisiert. Darauf folgt die knifflige Aufgabe, aus all den Teilaufnahmen einen spannenden Krimi von Spielfilmlänge zusammenzuschneiden.

Bis dahin darf man rätseln, was es mit dem Mord in Möriken auf sich hat und vor allem, wer wohl der Mörder ist.