Im Gespräch
28.11.2018

Winterzauber mit Augenzwinkern

<em>Ist in zwei verschiedenen Grössen erhältlich: </em>Der Lenzburger Adventskalender 2018 mit zahlreichen neckischen Details. Bild: Fritz Huser

Ist in zwei verschiedenen Grössen erhältlich: Der Lenzburger Adventskalender 2018 mit zahlreichen neckischen Details. Bild: Fritz Huser

Fritz Thut

Schlittschuhlaufen in der Lenzburger Altstadt. Schlittler auf dem Rathausdach. Ein Pinguin mit Engelsflügeln. Ein zweigeteiltes Kamel der Heiligen Drei Könige. Ein Schneemann serviert an der Schneebar. Ein Pferdeschlitten strebt hinauf zum Schloss. Der Samichlaus liefert mit der Drei-Rad-Vespa Grittibänzen. Farbige Vögel sitzen in verschneiten Tannen. Der Heilsarmee-Chor versucht, die Chlausklöpfer zu übertönen. Und die markantesten Lenzburger Gebäude sind völlig neu angeordnet, ja einige stehen tief eingeschneit mitten am Schlosshügel.

Der Lenzburger Adventskalender, Ausgabe 2018, bietet viele witzige Details, und dies schon, bevor im Dezember Tag für Tag die 24 Türchen geöffnet werden dürfen. «Man muss keinem Lenzburger erklären, wer dieses Bild gemalt hat», so Stadtschreiber Christoph Hofstetter, der in seiner privaten Funktion als Präsident des Vereins AL für die Herausgabe des Adventskalenders verantwortlich zeichnet. Fritz Huser ist der Künstler, der mit seinem unverwechselbaren Stil dieses Werk, das in zwei Grössen erhältlich ist, gemalt hat.

Es ist Husers dritter Lenzburger Adventskalender – nach einem Unterbruch von rund zehn Jahren. Für den Kunstmaler und Allroundkünstler mit Atelier im Müllerhaus ist klar, was auf diesen speziellen Zimmerschmuck drauf soll: «Ein interessantes neues Stadtbild, mit einem gewissen Witz und auch ein wenig ‹Adventskitsch›.»

Das Winterzauberbild soll verbunden mit Augenzwinkern auch darstellen, «wonach man sich sehnt»: «Es ist eine Traumvorstellung, dass man am Gofi Ski fahren kann.»